Die Besucherinnen und Besucher haben in diesem Rahmen die Gelegenheit, die aktuelle Ausstellung „Bildbaustoff Prägungen 1957–1960“ kostenlos zu besichtigen. „Bildbaustoff“ zeigt, welche Rolle die visuellen und intellektuellen Prägungen der Jahre 1957 bis 1960 für Walthers Werk spielten und wie sie seinen künstlerischen Entwurf beeinflussten. Anhand von Werkbeispielen, filmischen Dokumentationen der documenta 2 (1959), Experimentalfilmen, Literatur sowie fotografischen Dokumentationen aus dem Fuldaer Stadtarchiv wird veranschaulicht, wie sich eines der einflussreichsten künstlerischen Werke des 20. Jahrhunderts formte.
Musikalisch gestaltet wird die Veranstaltung diesmal vom Klarinettentrio Schmuck – bestehend aus Sayaka Schmuck, Johann-Peter Taferner und Kristof Dömötör. In der außergewöhnlichen Besetzung Klarinette, Bassetthorn und Bassklarinette begeistert das Trio mit einer reichen Klangvielfalt. Mit meisterhafter Beherrschung ihrer Instrumente und einer tiefen Leidenschaft für die Kammermusik gelingt es den drei Künstlern, ihr Publikum immer wieder aufs Neue in den Bann zu ziehen. Das Repertoire des Trios ist ebenso vielseitig wie faszinierend: Es reicht von Klassik über Filmmusik bis hin zu Tango und Jazz.
Eintritt für die Veranstaltung Werk, Wein und Jazz ist frei. Die wöchentliche Filmvorführung in der „Villa“ findet am Sonntag nach Werk, Wein und Jazz, den 29. Juni um 14.30 Uhr, statt. Gezeigt wird diese Woche „Les Vacances de M. Hulot / Die Ferien des Monsieur Hulot“ von Jacques Tati.
