Auslöser war ein Besuch der Klasse im Planetarium Fulda kurz vor Weihnachten. Dort erfuhren die Kinder, dass die Milchstraße durch künstliches Licht oft nicht mehr sichtbar ist. Als Reaktion verfassten sie Briefe an Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller und das Holzunternehmen Pfeifer – mit der Bitte, unnötige Beleuchtung zu reduzieren. Neben dem Stadtoberhaupt nahm auch Pfeifer das Anliegen ernst: Nach den Osterferien besuchten Werksleiter Markus Monzel und Ausbilder Florian Kuntscher die Schule, stellten den Kindern die Abläufe im Werk vor und erklärten, wie Umweltschutz im Unternehmen gelebt wird – von Eidechsen-Habitaten bis zur Regenwassernutzung. Auch Maßnahmen wie blühende Ausgleichsflächen und Nistplätze für Vögel wurden vorgestellt.
Reduzierte Lichtemissionen
Besonders erfreulich: Das Unternehmen reagiert konkret auf die Anregung der Schüler:innen. So soll die Beleuchtung an den Gleisen künftig per Bewegungsmelder gesteuert werden, außerdem ist ein Austausch der bisherigen Lampen durch energiesparende LEDs geplant. „Die Fragen der Kinder waren klug, neugierig und zeigten großes Interesse. Für uns war das eine tolle Gelegenheit, den Dialog mit der jungen Generation zu suchen“, sagt Markus Monzel. Auch Klassenlehrerin Jutta Eurich zieht ein begeistertes Fazit: „Unsere Stimme wurde gehört. Das war für die Kinder eine fantastische Erfahrung.“
