„Das ist schon nicht ohne und eine absolute Hausnummer. Ich bin schon lange dabei und das sind jetzt einfach irre Verhältnisse“, erklärt Christoph Bellinger aus dem Vorstandsteam des SV Hofbieber und gibt einen Einblick in die Planungen für das größte Spiel der Vereinsgeschichte: „Wir rechnen mit 800 bis 1000 Zuschauern, vielleicht mehr. Organisatorisch ist das natürlich mit einigem Aufwand verbunden.“ So habe der SVH eine extra Wiese neben dem Sportgelände angemietet, um zusätzliche Parkmöglichkeiten zu schaffen. „Die Zufahrt ist, wie sonst auch, über die Fuldaer Straße möglich, an der sich auch die angemietete Wiese zum Parken befindet. Es wird einen Eingang geben, aber mit zwei Kassen“, verdeutlicht Bellinger, der dennoch eine frühe Anreise empfiehlt: „Wir sind zwar gewappnet, dennoch ist es eben nur der eine Eingang. Wir öffnen aber um 17.30 Uhr schon das Sportgelände, um einen zu großen Andrang zu vermeiden.“ Für die eigenen Fans hat sich der Verein darüber hinaus noch etwas Besonderes überlegt: „Es wird auf jeden Fall einen Fanmarsch geben. Ich bin noch dabei, den Trommel- und Fanfarenzug unserer Karnevalsgesellschaft „Ho-Bi-Fa“ dafür zu gewinnen, das steht aber noch aus, ob das wirklich klappt“, so Bellinger.
Und auch auf dem Sportgelände selbst hat sich der SVH einiges einfallen lassen, um die womöglich vierstellige Anzahl an Zuschauern bewältigen zu können: „Es gibt einen zweiten Grillstand, einen extra Pommesstand und eine zweite Getränkeausgabe. Dazu planen wir, während der Partie mit dem Bollerwagen unterwegs zu sein und die Zuschauer von da aus noch mit Getränken zu versorgen.“ Unterstützt wird der Verein dabei von einer heimischen Metzgerei, „wo ich jederzeit nachordern kann, wenn uns essenstechnisch etwas ausgeht.“
Für die Dienste an den verschiedenen Stellen greift der Verein auf die anderen, örtlichen Vereine zurück, beispielsweise auf die Feuerwehr. „Das sind wir aber noch am Abklären, wer da genau was macht. Bei uns funktioniert sowas aber, das geht alles Hand in Hand“, freut sich Bellinger, der sich darüber hinaus auch bei der Gemeinde Hofbieber bedankt: „Sie haben für uns in den letzten Tagen den gesamten Sportplatz auf Vordermann gebracht.“ Der große Tag kann also kommen – und zumindest organisatorisch steht dem Einzug ins Finale der Verbandsliga-Relegation, was im Falle eines Weiterkommens des SVH übrigens in Niederaula stattfinden würde, nichts mehr im Wege.
