Vater und Sohn wurden vorsorglich durch einen Rettungswagen in ein nahe gelegenes Krankenhaus zur weiteren Behandlung verbracht. Der Fahrzeugführer des vorderen Sattelzugs blieb glücklicherweise unverletzt. Ein zuvor angeforderter und am Unfallort eingetroffener Rettungshubschrauber war nicht mehr von Nöten. Der auffahrende Lkw war mit Gipskartonplatten beladen. Bei dem Aufprall haben diese die Bordwand des Sattelaufliegers nach vorne hin durchschlagen und die Fahrerkabine nach vorne gedrückt, sodass diese in einer Kippposition zum Stillstand kam. Das Heck des Sattelaufliegers des stehenden Fahrzeugs wurde durch den Aufprall stark deformiert. Zudem hat sich die Fahrerkabine nach hinten verschoben. Austretende Betriebsstoffe an der Unfallstelle konnten durch die Feuerwehr eingefangen werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 300.000 Euro geschätzt.
Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Süden für etwa 30 Minuten voll gesperrt werden. Später wurde der Verkehr an der Unfallstelle über die linke Fahrspur vorbeigeleitet. Zudem war das Deutsche Rote Kreuz, die Autobahnmeisterei und die Autobahnpolizei Petersberg im Einsatz. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung (Stand 17 Uhr) war die Autobahn noch einspurig gesperrt und die Bergungsarbeiten noch im Gange.
