Der Lkw-Fahrer fuhr über den Bahnübergang um Stahlplatten für eine vorläufige Baustraße abzuladen. Aus noch ungeklärter Ursache befand sich das Heck des Aufliegers auf dem Übergang als es zum Zusammenstoß mit der HLB kam. Der Triebfahrzeugführer der HLB bemerkte den Lkw gab einen Achtungspfiff ab und leitete eine Schnellbremsung ein.
Trotz dieser Maßnahmen konnte der Aufprall nicht verhindert werden. Im der HLB befanden sich 30 Schüler, diese wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Einige Schüler erlitten einen Schock, benötigten aber keine ärztliche Behandlung. Der 44-jährige Fahrer des Lkw wurde mit einem Schock in Klinikum Fulda gebracht. Eine Zeugin des Unglücks erlitt ebenfalls einen Schock. Ein Rettungswagen brachte die Frau nach Hause. Die Höhe des Sachschadens wird derzeit noch ermittelt. Die Bundespolizeiinspektion hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.
Sabrina Walter, Pressesprecherin der Hessischen Landesbahn (HLB), teilte mit, dass sich rund 30 bis 40 Personen im Zug befunden haben sollen, als es zum Zusammenstoß kam. Aufgrund des Unfalls bleibe die Zugstrecke zwischen Gersfeld und Fulda bis 14 Uhr gesperrt. Die Verantwortlichen würden sich um einen Ersatzverkehr durch Busse kümmern.
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