Nach drei vierten Plätzen in Folge bei den vergangenen Wettbewerben setzte sich Bauer mit Deutschland nun endlich die Krone auf – und das mehr als souverän: Zusammen mit Max Wunderlich, Emanuel Piscari, Jakob Huber und Paul Hofmann trat der Fuldaer in sieben verschiedenen Disziplinen an, Bauer und sein Team gewannen davon vier, wurden einmal Zweiter und zweimal Dritter. „Am Anfang war es noch relativ knapp, auch wenn wir uns in den meisten Disziplinen durchsetzen konnten“, analysierte Bauer: „Aber wir haben es dann geschafft, uns langsam aber sicher etwas abzusetzen. Am Ende war das dann doch eindeutig.“ Und zwar so eindeutig, dass die insgesamt fünf Nationen nur in sieben anstatt geplanten acht Disziplinen antreten mussten. „Der Vorsprung war dann so groß, dass der Ukraine selbst eine absolute Bestleistung nicht mehr gereicht hätte, um uns noch abzufangen. Unter den Teams wurde sich dann umgehört und beschlossen, auf die achte Disziplin zu verzichten.“ Neben Deutschland traten Norwegen, Litauen, Ukraine und Südafrika an, wobei die beiden letztgenannten das Podium komplettierten.
Bauer selbst konnte seinen Traum des WM-Titels mit Deutschland nun verwirklichen, aber auch darüber hinaus auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken. Bevor der Fuldaer am Sonntag im Teamwettbewerb an den Start ging, war der Ausnahmeathlet als Organisator der Veranstaltung im Einsatz. „Und wir können wirklich sehr zufrieden sein. Es gibt eigentlich jedes Jahr Kritiker, aber diesmal hat alles gepasst. Wir haben praktisch ausschließlich positives Feedback bekommen. Auch zur Stadt Fulda generell, viele haben sich hier sehr wohl gefühlt.“ Ein paar Schwierigkeiten machten die Witterungsbedingungen, mit der drückenden Hitze am Samstag hatten auch die stärksten Frauen und Männer der Welt ihre Probleme: „Das war schon hart, für alle. Am Sonntag hat es nur mal kurz geregnet, ansonsten war es trocken. Da waren dann auch einige Zuschauer da“, freute sich Bauer abschließend.
