Jede Menge Trommeln waren auf dem Schulhof aufgereiht. Die Eltern stellten sich um die so geschaffene Bühne auf und die Kinder nahmen auf dem Boden an den Trommeln Platz. Alle zusammen begaben sich dann in einem „Zauberflugzeug“ auf eine kleine Reise ins fiktionale Tommelzauberdorf Tamborena zu den Gazellen, Elefanten, Giraffen und Affen, als die sich die Kinder mit verschiedenem Kopfschmuck verkleidet hatten. Gemeinsam wurde getrommelt, getanzt, gesungen und Spaß gehabt. Mitmachen war auch für die Eltern ausdrücklich erlaubt und wie die Kinder lautstark bekräftigten auch erwünscht.
Für drei Tage war das Projekt „Trommelzauber“ an der Grundschule am Rippberg zu Gast gewesen. Das Projekt ist vor rund 25 Jahren aus der Freundschaft des Allgäuer Musikers und Familientherapeuten Johnny Lamprecht mit dem senegalesischen Meistertrommler Bacary Olé hervorgegangen. Mittlerweile sind zwölf Trommelzauberer in ganz Deutschland in Grundschulen und Kitas unterwegs. Ziel des Projekts ist es, Kindern Freude am Trommeln, Singen und Tanzen zu vermitteln, die Gemeinschaft auch über Klassenverbände hinaus zu stärken und durch die Erfolgserlebnisse innerhalb der Woche auch das Selbstwertgefühl zu steigern.
