Nach derzeitigem Ermittlungsstand hielt ein Landwirt sein Gespann auf einer Grünfläche oberhalb der A7 an und stieg aus, um einen mutmaßlichen technischen Defekt am Anhänger festzustellen. Als er die Bremsanlage des Ladewagen in Augenschein nahm, setzte sich das Gespann aus bislang unerklärlichen Gründen in Bewegung und rollte die angrenzende Böschung hinab, in Richtung A7. Hierbei durchbrach es Bäume und Sträucher und schob diese vor sicher her, bis es letzendes auf dem mittleren Fahrstreifen der A7 zum Stehen kam.
Aufgrund der Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen musste die A7 und die Anschlussstelle Bad Hersfeld West für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet, es entstand ein Rückstau von mehreren Kilometern. Um 22.20 Uhr wurde die Vollsperrung zwischen den besagten Anschlussstellen wieder aufgehoben, der Verkehr kann einspurig an der noch zu reinigenden Unfallstelle vorbeilaufen. Eine endgültige Freigabe ist für circa 24 Uhr geplant. Der entstandene Sachschaden wird auf 100.000 Euro geschätzt. Am Einsatzort waren drei Streife der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld, die Feuerwehr Bad Hersfeld, zwei Abschleppdienste und die Autobahnmeisterei Hönebach eingesetzt.
