Rund 300 THW-Kräfte aus den Regionalbereichen Gelnhausen und Frankfurt waren an der Großübung beteiligt. In einem realitätsnahen Szenario trainierten sie unter anderem Menschenrettung aus Trümmern, das Abstützen einsturzgefährdeter Gebäude sowie die Herstellung von Notinfrastruktur. Das Ziel: Die Einsatzfähigkeit unter komplexen Bedingungen und an einem fremden Ort zu festigen.
Fulda mit starker technischer Präsenz
Der THW-Ortsverband Fulda stellte eine Führungskomponente, die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung (FGr N) sowie die Fachgruppe Räumen. Ihre Aufgaben umfassten unter anderem die Koordination für den Feldlageraufbau, diverse Transportleistungen sowie Herstellung von Infrastruktur für die Einsatzkräfte. Die Führungseinheit koordinierte dabei verschiedene Teileinheiten vor Ort und führte sie zu einem Technischen Zug zusammen.
Neuhof sorgt nicht nur für Strom
Der Ortsverband Neuhof stellte die Fachgruppe Elektroversorgung, eine Bergungsgruppe sowie einen Technischen Berater Bau. Letzterer beriet die Einsatzleitung in Fragen der Gebäudesicherheit und der Statik. Die Neuhofer Einheiten sorgten unter anderem dafür, dass Einsatzstellen mit Strom versorgt und beschädigte Strukturen fachgerecht abgesichert werden konnten. Auch bei der Rettung von Verletzten aus schwer zugänglichen Bereichen kamen ihre Kompetenzen zum Tragen.
Hünfeld übernimmt Führung und Verpflegung
Eine weitere zentrale Rolle übernahm auch der Ortsverband Hünfeld: Er stellte mit dem Verbandführer eine Führungsfunktion für den gesamten Einsatzverband. Zudem war Hünfeld mit dem Einsatzstellensicherungssystem (ESS) beteiligt, das bauliche Veränderungen an gefährdeten Objekten in Echtzeit überwacht. Darüber hinaus sorgte die Fachgruppe Verpflegung aus Hünfeld dafür, dass alle Teilnehmenden der Übung täglich mit warmen Mahlzeiten versorgt wurden – eine unverzichtbare Unterstützung für den Ablauf der Übung.
Sanitätszug aus Landkreis Fulda eingebunden
Für die medizinische Versorgung der „Verletzten“ – professionell dargestellt von Unfalldarstellerinnen und -darstellern – war ein Sanitätszug, bestehend aus DRK Fulda und Malteser Fulda, des Landkreises Fulda eingebunden. Dieser richtete einen Behandlungsplatz ein und demonstrierte die Leistungsfähigkeit des medizinischen Bevölkerungsschutzes in der Region.
Fazit: Osthessen ist vorbereitet
Die THW-Übung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einheiten und Ortsverbänden ist. Weitere Informationen über das Engagement des THW und Möglichkeiten zum Mitmachen gibt es unter www.jetzt.thw.de.
