Im Jahr 2005 kam das erste Mal die Idee eines Mehrgenerationenhauses auf, 16 Jahre später wurde das Thema im Ortsbeirat besprochen. Vor dem Schaukelpark war ein Backhaus am heiligen Häuschen geplant. Die Idee wurde allerdings schnell aufgrund von „Infrastruktureller Probleme“ verworfen. Die Idee eines Schaukelparks stammt von Diplom-Geografin Yvonne Winter vom Planungsbüro gartissimo. „Ich beobachte in meiner Freizeit viele Plätze. Egal ob im Urlaub oder einfach so“, erklärte Winter. So habe die Geografin einen solchen Spielplatz auf einem Parkhaus in Kopenhagen entdeckt und der Gemeinde im Jahre 2022 den Vorentwurf präsentiert. „Die Idee kam, während ich im Urlaub war. Da habe ich mich etwas verschaukelt gefühlt“, schmunzelte Dirlos Ortsvorsteher Rainer Klüber, der dem Vorschlag anfänglich skeptisch gegenüberstand. Mittlerweile ist Klüber aber überzeugt. In der Zukunft seien noch weitere Gerätschaften, wie beispielsweise eine Tischtennisplatte, Wipptiere und einen Balancierbalken, geplant. „Damit alle Generationen eingeladen sind und mitspielen können“, so der Ortsvorsteher.
Auch Künzells Bürgermeister Timo Zentgraf stand dem Projekt „Schaukelpark“ anfangs skeptisch gegenüber. „Ich war auch erstmal schockiert über die erste Vorstellung“, gab er zu. Doch änderte sich die Meinung vom Bürgermeister recht schnell. „Es ist eine touristische Attraktion“, erklärte er. Neben den Schaukeln gebe es genügend Sitzgelegenheiten, die in Zukunft noch ausgebaut werden sollen. Zudem wurden Fahrradständer installiert. „Eine Ladestation für die Fahrräder wird ebenfalls noch installiert“, gab Zentgraf Einblicke in die Zukunftspläne. Vor der ökumenischen Segnung durch Pfarrer Innocent Oyibo, wurden noch die Gewinner des Namenswettbewerbs gekürt. Insgesamt 37 Einsendungen wurden vom Ortsbeirat gesprochen. Den Wettbewerb gewonnen haben Rebecca Heil, Thomas Schäfer und Thomas Groß, die ausgezeichnet wurden.
