Die Niederlage aus der Vorwoche gegen Marburg ist aufgearbeitet, Zeit zum Verschnaufen bleibt den Saints jedoch nicht. Das personell gebeutelte Team muss noch einmal auswärts ran, bevor dann zumindest mal zwei Wochen Pause ist – das Spiel am 13. Juli bei Ligaprimus Bad Homburg wirft jedoch bereits seine Schatten voraus. Doch zuvor müssen die Saints erstmal bei den Kaiserslautern Pikes bestehen. „Wir müssen einfach schauen, dass wir unsere Spieler einigermaßen fit bekommen. Wenn die gewohnte Offense auf dem Platz steht und wir in einen Flow kommen, ist das eine durchaus machbare Aufgabe“, weiß der General Manager: „Unsere Defense wird halten, da mache ich mir keine Gedanken.“
Die Pikes stehen nach fünf Spielen bei einer Bilanz von 2:3, unterlagen unter anderem zwei Mal den Mainz Golden Eagles – wo die Saints sich Mitte Juni durchsetzen konnten. Dennoch nimmt die Aufgabe in Fulda niemand auf die leichte Schulter, was auch mit der Anreise zusammenhängt. „Das ist auf jeden Fall ein Handicap, wenn man erstmal drei Stunden mit dem Bus anreist“, erklärt Schreiner. Nichts desto trotz rechnet der Offensive Lineman mit einem Sieg, wenngleich der Blick bei den Saints bereits in Richtung 2026 geht. „Die Planungen haben schon begonnen. Realistischerweise haben wir natürlich keine Chance mehr auf die Meisterschaft, aber das war ja sowieso nicht das Ziel. Perspektivisch haben wir aber durchaus Ambitionen, oben mitzuspielen und wir haben ja auch gesehen, dass wir mithalten können. Den Klassenerhalt schaffen wir auf jeden Fall, wir wollen uns in der Liga etablieren und mittelfristig schauen, was in Richtung GFL 2 geht“, verdeutlicht Schreiner. Dazu sei es wichtig, sich in den noch anstehenden Spielen ordentlich zu präsentieren, „denn die Saison ist ja noch nicht vorbei. Gerade im Hinblick auf mögliche Neuzugänge ist das wichtig.“
