Bereits nach dem 28:23-Auswärtssieg bei den Mainz Golden Eagles klagte General Manager Frank Schreiner über die Belastung: „Der Spielplan im Juni ist fatal und geht an die Substanz.“ Dennoch bleibt den Footballern kaum Zeit zur Regeneration, schon am Samstag erfolgt der Kickoff des Rückspiels gegen die Marburg Mercenaries – und mit den Mittelhessen haben die Saints noch eine Rechnung offen: Bei einer Bilanz von 3:1 stehen die Fuldaer aktuell, die einzige Niederlage kassierte das Team um Schreiner, Offensive Coordinator Jonas Heck und Headcoach Danijel Katusic im Hinspiel bei den Mercenaries. Das 6:28 war zwar deutlich, komplett unterlegen waren die Saints aber nicht. Zumal das Rückspiel jetzt unter gänzlich anderen Vorzeichen stattfindet: „Wir wollen die Fehler aus dem Hinspiel ausbügeln“, betont Schreiner und ist selbstbewusst: „Darauf haben wir im Training auch unseren Fokus gerichtet. Wir wissen jetzt, was auf uns zukommt. Wir sind gerüstet.“
Marburg war mit Titelambitionen in die Saison gestartet. Die müssen die Mercenaries aber wohl begraben: Gegen den Ligaprimus Bad Homburg Sentinels setzte es zwei knappe Niederlagen. Das Team aus dem Taunus ist noch verlustpunktfrei und aufgrund der gezeigten Leistungen sei auch nicht damit zu rechnen, dass die Sentinels nochmal patzen: „Marburg ist wahrscheinlich raus aus dem Titelkampf. Und auch das könnte ein Vorteil für uns sein, wir müssen abwarten, mit welchen Spielern sie anreisen. Dazu kommt der Vorteil des Heimspiels: Mit unseren Fans im Rücken ist das nochmal ein ganz anderes Setting als im Hinspiel.“
Überhaupt steht der Football am Samstag ganz im Fokus an der Johannesberger Agricolastraße: Bereits um 11 Uhr spielt die U19 der Saints gegen Frankfurt Universe. Die Aufgabe für den Saints-Nachwuchs könnte dabei nicht schwerer sein, immerhin gastiert der ungeschlagene Tabellenführer der U19 Oberliga in Johannesberg: Nicht nur verloren die Gäste aus der Mainmetropole bislang kein Spiel, Universe ließ in vier Spielen keinen einzigen gegnerischen Punkt zu.
