American Football 30.06.2025

Regionalliga – Marburg-Pleite verarbeitet: Saints dominieren Pikes

Kaiserslautern (jah) – Die Fulda Saints haben es erstmal geschafft: Das vierte und letzte Spiel im Juni gewannen die American Footballer bei den Kaiserslautern Pikes am Samstag souverän mit 48:26 (12:0, 20:7, 8:7, 8:12) und bleiben in der Regionalliga Mitte damit auf dem zweiten Tabellenplatz.

Die Saints gewannen souverän bei den Kaiserslautern Pikes. Archivfoto: Christine Görlich

Vier Spiele in 21 Tagen mussten die Saints im Juni absolvieren, General Manager Frank Schreiner hatte schon mehrfach betont, „dass das an die Substanz geht.“ Nach dem auch in der Höhe verdienten Auswärtssieg in der Pfalz haben die Saints nun zumindest eine Bye-Week, also spielfrei am kommenden Wochenende. „Und die Pause brauchen wir auch. Wir trainieren jetzt in der nächsten Woche nur einmal entspannt, in der Spielwoche gehen wir dann auch das Training wieder mit 100 Prozent an.“

Gegen Kaiserslautern holten Frank Schreiner und Co. aber nochmal alles aus sich raus: Bei brütender Hitze demontierten die Saints den Gegner bereits in der ersten Hälfte, beim Stand von 32:7 zur Pause war die Messe praktisch gelesen. „Deswegen haben wir dann im dritten Quarter auch die Starter runtergenommen“, erklärte Schreiner: „Jeder am Spielfeldrand kam heute zum Einsatz und die zweite Reihe hat gerade in der Offense gut gezündet.“ Hervorzuheben ist hier besonders Backup-Running Back Sören Cress, der nach Verletzungspause wieder zum Einsatz kam und sowohl im Lauf- als auch im Passspiel einige wichtige Plays verzeichnen konnte. „Er hat nach der Verletzung ein Stück weit blockiert gewirkt. Gestern hat er dann aber einen ordentlichen Hit kassiert, danach war die Blockade wohl weg“, schmunzelte Schreiner.

Zwar scorten die Pikes in der zweiten Halbzeit drei Punkte mehr, dennoch hatten die Saints zu jedem Zeitpunkt der Partie alles im Griff. „Das war am Ende eine deutliche Angelegenheit für uns. Zur Halbzeit waren wir uns unserer Sache dann schon sicher, sodass wir die Backups bringen konnten. Die Defense hat wie üblich hervorragend funktioniert, Kaiserslautern hat es im Prinzip nur mit vier oder fünf unterschiedlichen Spielzügen probiert, darauf konnten wir uns relativ leicht einstellen“, analysierte Schreiner abschließend.