Die Bohrung gestaltete sich bei dem Projekt als überaus komplex. Insgesamt 110 Höhenmeter müssen überwunden werden, insgesamt 400 Meter durch das Gestein. Wie Röder erläutert, werde von unten nach oben gearbeitet: „Das Gerät kommt dann in der Zielgrube an der Hütte raus.“ Die Leistung sei allerdings nur ein Teil der Arbeiten. In einem nächsten Schritt soll der neu geschaffene Tunnel systematisch erweitert werden, anschließend müssen noch alle Kabel hindurch gezogen werden. „Wir haben noch zu tun“, macht der Bürgermeister deutlich. Er ist froh, dass die Bohrung wie geplant geglückt ist. Einiges getan hat sich auch in der Milseburghütte. Unter anderem wurde bereits die Photovoltaik auf dem Dach installiert. Wie Röder angibt, bauen die einzelnen Gewerke aufeinander auf, sodass die Hütte Tag für Tag weiter Gestalt annehme. „Alle Gewerke, egal, ob bei der Erschließungsbohrung oder bei der Inneneinrichtung, sind auf den Herbst 2025 abgestellt und liegen alle im Zeitplan“, versichert er abschließend.
