Bezahlbarer Wohnraum, mehr Mitspracherecht für Bürgerinnen und Bürger, Stärkung des Ausländerbeirats, Eingemeindung von Petersberg und Künzell: Diese und viele weitere Punkte stehen in dem 16-Punkte-Programm der Wählergruppe. „Wir haben die FGG gegründet, weil die Politik in Fulda zu konservativ, zu rückständig geworden ist“, erklärte Bernhard Hohmann aus dem Vorstands-Team der Wählergruppe: „Es muss sich etwas verändern.“ Die Wählergruppe verortet sich selbst politisch in der Mitte. „Wir wollen auf jeden Fall klarstellen, dass wir auf gar keinen Fall mit einem der beiden politischen Ränder zusammenarbeiten werden“, betonte Hohmann: „Wir wollen aber auch Menschen mit Migrationshintergrund eine Stimme und Möglichkeiten zum Mitgestalten geben.“
Dabei stehe Fulda im Fokus, fügte Abdulkerim Demir, Vorsitzender des Ausländerbeirats in Fulda und Mitglied des Vorstands der FGG, an: „Wir wollen die Probleme in Fulda angreifen, wo sie sind. Ohne ideologischen Hintergrund, sondern da etwas verändern, wo es nötig ist.“ Weitere zentrale Punkte auf der Agenda der FGG sind die Verbesserung medizinischer, bildungstechnischer und lokalwirtschaftlicher Infrastruktur, die Stärkung des Einzelhandels, die Stärkung des Ehrenamtes, eine nachhaltige Mobilität und der Ausbau des Freizeitgeländes am Aueweiher. Die Wählergruppe plant, sich bei der Kommunalwahl am 15. März 2026 für die Stadt und den Landkreis Fulda als freie Wählerliste aufstellen zu lassen.
