Das neue Konzept setzt wesentlich stärker auf einen internationalen Ansatz, bleibt dabei aber der Regionalität treu, verspricht Rastpark-Betreiber Thomas Göttler. „Deutsche Küche hat nach Corona deutlich an Attraktivität verloren“, erklärt er: „Die Leute haben während der Pandemie lernen müssen, wieder selbst etwas auf den Tisch zu bringen. Und wenn man fünf Tage deutsche Küche isst, geht man am sechsten Tag nicht unbedingt nochmal ein Schnitzel essen.“ Deshalb lag die Umstellung auf die Pizzeria nahe, sagt er weiter: „Uns war klar wir müssen etwas machen und ausländische Küche läuft einfach überall besser.“ Aber wer ein Schnitzel möchte, sei auch weiterhin an der richtigen Adresse, verspricht Thomas Göttler: „Das wird es bei uns auch geben.“
Die konzeptionelle Umstellung beinhaltete auch große Veränderungen innerhalb des Restaurants, deren Umsetzung Göttlers Frau Orelia übernommen habe. Dabei seien das Gebäude und die Einrichtung rundum erneuert worden, führt er an: „Effektiv haben wir die Inneneinrichtung, die Farbgebung, eigentlich alles anders gemacht“, so Thomas Göttler, dessen Frau auch die Leitung des Lokals übernommen hat, was ihn sehr freut: „Eine Frau hat da auch einfach eine andere Sichtweise auf die Dinge“, lacht er und ergänzt: „Sie hat mit sehr viel Liebe das Restaurant renoviert und mit einem neuen Flair zu einem gemütlichen Restaurant geformt.“ Im Außenbereich wurde viel erhalten. Im Sommer können Gäste sich im Biergarten auf der Terrasse entspannen. Diese bietet 80 Plätze und einem Kinderspielplatz. Für Tagungen und Familienfeiern kann zudem ein Séparée für 20 bis 60 Personen gebucht werden. Ab Juli ist auch ein Lieferservice geplant. Preislich setzt die Pizzeria auf erschwingliche, aber faire Zahlen. So gibt es beispielsweise ein Mittagsangebot – eine aktuelle Pizza mit Beilagensalat kostet zwischen 12 und 14 Uhr nur zwölf Euro.
