Veranstalter sind die Heimatfreunde Blankenau. Erster Vorsitzender Jörg Brandes war mit der Stimmung zufrieden: „Insgesamt 35 Fahrzeuge mit höchstens 50 Kubik hatten sich auf den Weg zu der 100 Kilometer langen Rundfahrt quer durch den schönen Vogelsberg gemacht. Bedingt durch das unsichere Wetter einige weniger, wie sich ursprünglich angemeldet hatten. Auch die meisten Einheimischen, welche die Gegend kennen, sind dann lieber ohne Ausfahrt gleich zum Festplatz gekommen. Die allermeisten von denen, die heute dabei waren, hatten hier auch schon übernachtet.“ Kein Wunder, waren doch Gäste von Dresden bis zum Siegerland dabei. Aus dem Süden war eine Gruppe aus Aschaffenburg gekommen, in den Vorjahren sogar auch schon aus Nürnberg und München.
Thomas von Keitz, seit 40 Jahren im Vorstand der Heimatfreunde, war auch sehr zufrieden: „Das Mopedtreffen ist ja nicht unser Kerngeschäft. Eigentlich hatten wir es angefangen, um auch jüngere Menschen für den Verein zu interessieren.“ Das scheint schon einmal gelungen – der Vorsitzende Brandes, welcher die Ausfahrt am Samstag anführte, ist fast ein Vierteljahrhundert jünger wie von Keitz. Und die Kinder von Jörg Brandes waren noch zu jung selbst zu fahren, waren aber immerhin als Beifahrer dabei – und in ein paar Jahren vielleicht als jüngste Teilnehmer. Wie von Keitz weiter erläuterte, hat der Heimatverein, welcher ach das örtliche Museum betreibt, rund 100 Mitglieder – „praktisch aus jeder Familie jemand“. Eine besondere Anekdote gibt es vom ersten Treffen 2021 zu berichten: Dort traf ein aus Bamberg angereister Mopedfahrer seine jetzige Ehefrau. Mittlerweile wohnen beide in der Region Fulda und sind auch schon Eltern. Es werden also bei Lagerfeuer, Spezialitäten vom Grill. Kaltgetränken, Kaffee und Kuchen sowie nur auf dem Treffen erhältlichen „Blankenburgern“ doch nicht nur Benzingespräche geführt.
