KI ist mittlerweile in fast allen Bereichen des Alltags angekommen. Ob in der Kunst, am Computer oder am Handy, überall wird KI eingesetzt und soll unser Leben einfacher und angenehmer gestalten. Sogar das Programm, mit dem dieser Artikel verfasst wurde, verfügt über einen KI-Assistenten (Microsoft Copilot). Die Ausstellung „Künstlerische Intelligenz“ solle dahingehend zum Nachdenken anregen und über die Möglichkeiten, aber auch die Probleme von künstlicher Intelligenz aufklären, erklärte Ausstellungskurator Ingmar Süß: „Wir wollen den Kindern zeigen, dass sie beispielsweise ihr Handy nicht nur zum ‚Daddeln‘, als Taschenrechner oder zur Kommunikation nutzen können, sondern, dass es auch ganz schön im Alltag weiterhelfen kann.“ Die Kinder sollen dabei ihre eigene „Künstlerische Intelligenz“ erforschen und lernen, sie und KI in ihrem Leben zu integrieren und so neue Wege der Kunstproduktion zu entdecken.
Um dieses hochkomplexe Thema eindringlicher und niedrigschwelliger zu gestalten, haben Studierende des Fachbereichs „Angewandte Informatik“ der Hochschule Fulda, sowie der Verein „Magrathea Laboratories“ und die Kunstschule Fulda gemeinsam verschiedene Stationen entworfen, die das Lernen erleichtern sollen. So können die Kinder beispielsweise mit Bewegungssteuerung verschiedene Aufgaben lösen, kleine Skizzen zeichnen, die dann von der KI in fertige Bilder umgewandelt werden, oder mittels sogenannten „prompts“, also kurzen Eingabebefehlen, die KI verwenden, um Aufgaben zu lösen.
In ihrer Eröffnungsrede hat auch Silvia Brünnel, Geschäftsführerin der KAF, dieses System illustriert, in dem sie diese mittels einer KI erstellen ließ. Das Ergebnis sei zufriedenstellend gewesen, auch wenn sie „etwas standardisiert war“, berichtete sie: „Ich musste mehrfach ausbessern.“
Zum Start durften bereits 29 Fünftklässler der Rabanus-Maurus-Schule die Ausstellung erkunden, die sich sofort begeistert auf die Exponate stürzten und prompt alles ausprobierten.
Die Sonderausstellung kann noch bis zum 31. August in der Kinderakademie Fulda besucht und entdeckt werden.
