Muhl, der gemeinsam mit Philip Jörg der sportlichen Leitung der SGS angehörte und einige Jahre erfolgreich in der Jugendarbeit der SGS tätig war, kennt den Verein bestens. Nachdem sich das Team Änderungen gewünscht hatte und daher die Trennung mit Denk zustande gekommen war, wollte das Team Muhl unbedingt als Nachfolger. „Eigentlich wollte ich weiter in die C-Jugend. Wenn der Wunsch von der Mannschaft aber so klar hinterlegt wird, macht man sich Gedanken“, sagt er. Trotzdem sondierte Muhl mit Jörg weitere Möglichkeiten, „der Markt hatte aber nicht den Richtigen zu bieten.“ Nachdem von der Familie dann der Daumen hochkam, sagte Muhl für die neue Spielzeit zu. „Lust hat man immer auf Herausforderungen – die hat man in der KOL auf jeden Fall“. Sein Amt als sportlicher Leiter legt der neue Coach ab, wird aber weiterhin zum Trainerteam seiner Jugendmannschaft dazugehören.
Kuchenbuch kennt Muhl noch aus der gemeinsamen Zeit in Queck, ehe die SG Schlitzerland gegründet wurde. „Wir haben jahrelang zusammengespielt. Ich kenne ihn, seitdem er aus der A-Jugend zu den Senioren kam“, erinnert sich Muhl. Das Ziel für die KOL-Saison ist klar: „Wir wollen den Klassenerhalt. Wenn wir absteigen, steigen wir aber ab“, nimmt der Coach aber gleichzeitig den Druck von der Mannschaft. Bei der Weiterentwicklung des Teams setzt die SGS auch auf die eigene Jugend. Leo Krause, Paul Weber und Robin Fäth werden zu den Senioren hochgezogen. Kurios dabei: Fäth ist eigentlich Handball-Keeper, sprang bei den A-Junioren aufgrund Verletzung des eigentlichen Torhüters ein. „Es hat ihn aber so gut gefallen, dass er dranbleiben will“, erklärte Muhl, der den Schlussmann eher als Verstärkung für die Reserve in der A-Liga sieht. Aufgrund einer Mannschaftsfahrt und von Festen ist die SGS bereits in die Vorbereitung gestartet und die Spieler haben in den ersten Einheiten einen guten Eindruck hinterlassen.
