Kevin Junk, Inhaber der B-Trainerlizenz, war zuletzt als verantwortlicher Trainer der zweiten Mannschaft der SG Kerzell/Löschenrod im Einsatz und kennt Verein, Umfeld und Spieler bestens. In den letzten sieben Saisonspielen gehörte er bereits zum Trainerteam der ersten Mannschaft der SG Löschenrod und hatte maßgeblichen Anteil am Erfolg in der Relegation. Die Erweiterung des Trainerteams geht auf den ausdrücklichen Wunsch von Florian Günther zurück, der Junks Fachkompetenz sehr schätzt und überzeugt davon ist, dass er wichtige Impulse setzen und eigene Ideen in die tägliche Trainingsarbeit einbringen kann. „Mit seinem Einstieg schaffen wir die Grundlage, um die Trainingsarbeit gezielter und noch individueller auf unsere Spieler ausrichten zu können“, sagt Stephan Depta, Abteilungsleiter Seniorenfußball.
In den vergangenen Monaten konnten die Helvetia regelmäßig um die 20 Spieler pro Trainingseinheit begrüßen. „Um das Potenzial unserer jungen Spieler noch gezielter fördern zu können, haben wir uns bewusst dafür entschieden, die Trainingsarbeit auf mehrere Schultern zu verteilen“, sagt Markus Müller aus dem Team der sportlichen Leitung. „Wir sind mit Florians Arbeit absolut zufrieden“, betont Depta. „Gleichzeitig ist es bei Trainingsgruppen mit bis zu 20 Spielern sinnvoll, die Betreuung auf zwei Schultern zu verteilen – nicht, um Aufgaben abzugeben, sondern um die Qualität in der Breite weiter zu steigern. Kevin ist dafür genau der richtige Mann.“ Auch Dennis Hohmann, der als Torwarttrainer hervorragende Arbeit leistet, bleibt Teil des Trainerteams und wird die Helvetia auch in der neuen Saison begleiten.
Personell gibt es nur wenig Bewegung bei der Helvetia. Neben Laurin Heiner, der aus der A-Jugend hinzustößt, kehrt Benedict Reith nach einer beruflichen Pause zurück. Außerdem stehen mit Leon Lomb und Kristian Matijevic zwei Spieler nach langer Verletzungspause wieder zur Verfügung. Verlassen werden die Helvetia Marc Götze (Eichenzell) und Petrit Budakova (Johannesberg).
Mit dieser Konstellation sieht sich die SG Helvetia Kerzell gut aufgestellt – sportlich wie strukturell – für die kommende Saison.
