Ein Auto rast in der Nacht in das Schaufenster eines Juweliers, die Räuber Uwe (Torsten Schmitt) und Günni (Hans-Günter Hanke) packen die Beute in ihren Rucksack und den zufällig anwesenden Priester Glatzinger (Niklas Gutermuth) in eine Mülltonne, bevor sie verschwinden. Mit der Idee, in einem Kloster Zuflucht und ein Versteck zu finden, verkleidet sich Uwe als Priester. In diesem Kloster halten sich Personen auf, die eine Bleibe, Ruhe, Umkehr ihres Lebens oder eine Auszeit suchen. Darunter sind die frühere Bardame Jil (Karin Schleicher), die Aktionskünstlerin Anke (Marietta Preiß-Schäfer), die tablettenabhängige Franka (Claudia Hinzmann), die putzwütige Waltraud (Julia Schneck) und der Handwerker Siggi (Martin Gutermuth). Die ermittelnde Kommissarin (Elke Stumpf) kann bei der Befragung des Abtes Bruder Thomas (Thomas Köhler) lediglich die Personalien und ein paar Lebensumstände der Bewohner erfahren, bevor sie zu einem anderen Fall gerufen wird. Mit dem Auftauchen der beiden Kleinganoven, die ihre Beute mitführen, beginnt ein köstliches Versteckspiel der Juwelen und es wird für einige Klosterbewohner immer klarer, wer den Raub begangen hat. Trotz seiner kriminellen Energie und schlechter Ausreden wird Uwe regelmäßig von Anti, seinem guten Gewissen (Andreas Raspini) und von Pasti, seinem schlechten Gewissen (Elisabeth Rahm) geplagt. Allerdings gelingt ihm auch der Kampf gegen Schluckauf-Kalle, einen Barbesitzer (Niklas Gutermuth), der Jil wieder zur Arbeit zwingen will. Letztendlich finden die Juwelen in dem echten Priester einen Besitzer, der diese für wohltätige Zwecke einsetzen kann.
Für Technik und Bühnenbau waren unter anderem Paul Neumann und Leonhard Schneck zuständig und unter Mitwirkung der Mitglieder der Theatergruppe wurde das Bühnenbild gestaltet. Andrea Rosshirt sorgte für die Maske, Melanie Müller unterstützte die Darsteller als Soufleuse. Die Mitspieler der Theatergruppe Gersfeld freuen sich auf die Aufführungen im nächsten Jahr und beginnen schon bald wieder zu proben.
