Judo 05.06.2025

Jugend trainiert für Olympia – Fuldaer Schulen auf Platz drei

Vellmar (pm/gü) – Der diesjährige Landesentscheid Jugend trainiert für Olympia in der Disziplin Judo fand Ende Mai in Vellmar statt. Mit einer Mannschaft der Rabanus-Maurus-Schule (RMS) Fulda und einer Mannschaft der Freiherr-vom-Stein Schule (FvSS) Fulda gingen gleich zwei hiesige Teams in der Altersklasse U16 an Start, um sich für das Bundesfinale im September 2025 in Berlin zu qualifizieren – ganz reichte es am Ende nicht.

Alle Fuldaer Teilnehmer mit den Betreuern Bastian Michel (RMS) und Mike Thiel (FvSS). Foto: Eric Schlaudraff

Insgesamt mussten sich die Fuldaer mit fünf anderen Mannschaften aus ganz Hessen in fünf verschiedenen Gewichtsklassen messen, teils gespickt mit in ihrer Altersklasse sehr erfolgreichen Judoka und Athleten des Hessenkaders. Die Fuldaer Vertretungen mussten sich im Falle der RMS zunächst in einer Dreiergruppe mit den Teams des Goethe-Gymnasiums Kassel und der zweiten Mannschaft der Immanuel-Kant-Schule Rüsselheim auseinandersetzen. Nach einer 0:5-Niederlage gegen die späteren Zweitplatzierten aus Kassel konnte man sich durch einen 3:2-Siege gegen Rüsselsheim für das Halbfinale qualifizieren (Punkte: Julius Michel, Jonas Diegelmann, Maximilian Michel.

Die Judoka der FvSS starteten mit einer unglücklichen 2:3-Niederlage gegen die Ahnatalschule Vellmar. Auch im zweiten Kampf hatten die Jungs der FvSS gegen die erste Mannschaft der Immanuel-Kant-Schule aus Rüsselsheim, den späteren Turniersieger, mit 2:3 knapp das Nachsehen. Im letzten Kampf der Vorrunde konnte man dann den ersten Sieg gegen die N.A.O.-Schule aus Bad Schwalbach, die Judoka der FvSS gewannen hier 3:2. Da sich in dieser Vorrundengruppe die FvSS, die N.A.O.-Schule und Ahnatalschule untereinander und gegenseitig schlugen mussten die erkämpften Gesamtpunkte über das Weiterkommen entscheiden. Da die FvSS zweimal denkbar knappe Niederlagen einstecken musste, konnte sie als „lucky loser“ gegen das Goethe-Gymnasium den Einzug ins Halbfinale feiern.

Im ersten Halbfinale unterlag die FvSS erneut knappt mit 2:3 gegen die Kasseler Vertretung vom Goethe-Gymnasium, sodass der Traum von Berlin hier sein Ende fand. Leider ging auch das zweite Fuldaer Halbfinale für die Vertretung der RMS ebenfalls mit 2:3 verloren. Die Judoka der RMS teilten sich hiermit dann wie im Judo üblich den dritten Platz mit den Verlieren des anderen Halbfinals, den Sportskameraden der FvSS. Insgesamt für beide Fuldaer Mannschaften ein respektabler dritter Platz Anzumerken ist, dass beide Fuldaer Teams jeweils eine Gewichtsklasse von vornerein nicht besetzen konnten und somit schon mit jeweils einem Punkt Rückstand in ihre Begegnungen starten mussten.

 

Mannschaft RMS

Julius Michel -40kg

Julian Fabel -46kg

Jonas Diegelmann -55kg

Maximilian Michel -66kg

 

Mannschaft FvSS

Ansar Trinks -46kg

Tim Ruppel -46kg

Tammalan Tuaev -55kg

Max Schlaudraff -66kg

Aurelian Welle +66kg

Jack Dirksen +66kg