In seinem fundierten Vortrag beleuchtete Dr. Riße die Herkunft, Verbreitungswege sowie aktuelle Bekämpfungsstrategien der ASP. Besonderes Augenmerk legte er auf die Präventionsmaßnahmen im heimischen Raum sowie auf die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Jägerschaft und Schweinehaltern.
„Die Afrikanische Schweinepest stellt nicht nur eine massive Bedrohung für die Wild- und Hausschweinpopulation dar, sondern hat auch gravierende wirtschaftliche Auswirkungen“, so Dr. Riße. In der anschließenden Fragerunde konnten die Teilnehmer ihr Wissen vertiefen und sich praxisnah mit dem Experten austauschen.
Dr. Riße, der in Leipzig Tiermedizin studierte, in Hannover als Fachtierarzt für Veterinärpathologie qualifiziert wurde und seit über 20 Jahren im Vogelsbergkreis tätig ist, beeindruckte mit seiner Expertise und seinem praxisnahen Ansatz.
Die Veranstalter zeigten sich erfreut über das rege Interesse: „Der Abend hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig der fachliche Dialog zwischen Veterinärwesen und Praxis ist – insbesondere im Hinblick auf Seuchenvorsorge und Krisenmanagement“, so ein Sprecher der JVL.
