Von einem selbstziehenden Schachbrett bis hin einer kompletten Wärmepumpe ist bei der Erfindermesse wieder allerhand geboten. Alle zwei Jahre findet diese auf dem Gelände der Hochschule statt und gibt Studierenden die Möglichkeit ihre Projekte „stolz zu präsentieren“, erklärte Prof. Dr. Ing. Tobias Müller, Verantwortlicher vom Fachbereich ET: „Zum einen soll es Außenstehenden ermöglichen den Fachbereich ET kennenzulernen, zum anderen können die Studierenden ihre Projekte vorstellen.“
Bei den Projekten geht es vorrangig um Innovation, was aber nicht heiße, dass die Schüler zwingend etwas völlig Neues erschaffen müssten, räumte Müller ein. „Es ist auch durchaus möglich, dass die Schüler etwas Bestehendes auf einen anderen Anwendungsbereich anpassen“, führte er aus: „Beispielsweise hat hier ein Team eine Brille für Blinde erstellt. Die ist mit einer Kamera ausgestattet und führt einen Menschen mit einer Sehbehinderung durch den Tag.“
Besonders sticht aber ein Projekt heraus, das auf der Messe noch nicht mal vertreten war: Eine Gruppe von 30 Studierenden aus verschiedenen Fachbereichen sammelt derzeit Geld, um ein eigenes Rennauto zu bauen. „Dafür verkaufen die unten bei den Hochschultagen Bier. Die brauchen Geld für die Motoren“, erzählte der Dozent: „In zwei Jahren hoffe ich, dass wir das Auto dann hier stehen haben.“ Die Gruppe nennt sich Formula Students Germany und ihr Stand findet sich gegenüber der Halle 8 unten am Hochschulgelände.
Auch am Samstag wird die Erfindermesse für alle Interessierten zugänglich sein. Zu finden ist sie im Gebäude 21. Der Fachbereich ET freut sich auf viele Besucher.
