Für Jäger ist das Jagdhornblasen gelebtes Brauchtum und Tradition. So dienen die Jagdsignale heute noch der Sicherheit auf Gesellschaftsjagden. Beim Bundeswettbewerb zeigten die Bläser, dass mit dem Jagdhorn weitaus mehr als nur die Signale bei der Jagd entlockt werden können. Im Garten von Schloss Fasanerie nahmen die einzelnen Gruppen Aufstellung. In verschiedenen Klassen traten die Musikgruppen am Samstag und Sonntag gegeneinander an. Dabei handle es sich um die besten Musiker aus den einzelnen Ländern. „Jedes Bundesland hatte ein Vorentscheid. Die besten wurden hergeschickt“, erklärte Bundesbläser-Obmann, Jürgen Keller. Die weiteste Anreise hatten die „Jagdhornbläser vom Rhy“ aus der Schweiz. Im Rahmenprogramm präsentierten sich Jagdhornmanufakturen. Auch ein Kinderprogramm unterhielt die kleinen Besucher. Für das leibliche Wohl war mit Pommes und Gegrilltem bestens gesorgt.
