Zum ersten Mal fand in BIZ die Hochschulmesse der Agentur für Arbeit statt. Um sich über die verschiedenen Angebote der Institutionen zu informieren, mussten die Schüler von der elften bis 13. Klasse immer selbst vor Ort sein und waren daher sehr eingeschränkt. Mit der Hochschulmesse sollen die Angebote an einem neutralen Ort gebündelt werden. „Es ist eine Top Möglichkeit in den Austausch mit den Ausstellern zu kommen und Fragen zu stellen die man sich sonst nicht traut. Es ist sehr individuell“, beschrieb Berufsstudienberaterin bei der Agentur für Arbeit, Franziska Pforr. Insgesamt 17 Aussteller präsentierten sich mit einem Stand in den Räumlichkeiten des Berufsinformationszentrum. Darunter Universitäten und Hochschulen aus ganz Hessen, aber auch Vertreter des öffentlichen Dienstes, wie beispielsweise von der Bundeswehr, Agentur für Arbeit und der Bundes- sowie Landespolizei. „Wir haben alle Universitäten aus ganz Hessen eingeladen“, sagte Organisatorin Isabel Müller. Einige Unis mussten aber aus terminlichen Gründen absagen. „Viele hatten eigene Veranstaltungen. Das wollen wir in Zukunft besser organisieren und terminieren“, so Müller weiter. Neben den Vertretern der Aussteller gibt es noch einige Vorträge, wie beispielsweise Medizin, Wirtschaft, Jura und Wirtschaftsrecht und Psychologie.
„Die Resonanz war mit unter hundert Besuchern nicht ganz so groß wie wir es uns erhofft hatten“, lautete das Fazit von Müller am Ende der Veranstaltung. Diejenigen, die den Weg fanden, hätten aber ein sehr gutes Feedback gegeben. „Die meisten wünschen sich eine Wiederholung der Hochschulmesse im jährlichen Rhythmus. Wir werden nun schauen, ob sich ein anderer Zeitpunkt im Jahresverlauf eventuell besser eignet“, sagte Müller.
Auch der Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, Matthias Dengler, freute sich über die erste Hochschulmesse. Bis zum Jahr 2030 sollen 11.000 Fachkräfte in den Rentenstand entlassen werden. Dabei benötige es dringend Nachwuchs. Mit der Hochschulmessesoll möchte die Agentur für Arbeit daher den Erstkontakt zwischen den Schülern und den Institutionen herstellen. Dabei haben die Schüler eine große Auswahl an Angeboten für eine Berufsausbildung oder Studium. „Es gab noch nie so viel Angebote. Es ist wie ein Dschungel, da verwirrt man sich dann auch mal“, erklärte Dengler, der anfügte. „Wir brauchen Nachwuchs und der wird heute hier angelegt“. Ob und in welcher Form die Hochschulmesse weiter geht, steht derzeit noch aus. „Es ist eine Testversion. Wenn es gut ankomt, wird es wiederholt.
Die Aussteller in der Übersicht:
Hochschule Fulda, Hochschule Schmalkalden Hochschule Coburg, Universität Bamberg, Universität Gießen, Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt, Technische Hochschule Mittelhessen, Universität Erfurt, Universität Göttingen, Universität Würzburg, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Kunsthochschule Kassel und das Bildusraj
