Für die Eigentümerfamilie ist es eine besondere Freude, dass das Haus nach intensiver Planungs- und Sanierungszeit nun zu den Finalisten zählt – unabhängig davon, wie die Entscheidung der Jury letztlich ausfällt. Die Umsetzung des Projekts wurde durch die enge und reibungslose Zusammenarbeit aller Beteiligten ermöglicht. In einem konstruktiven Miteinander wirkten das Landesamt für Denkmalpflege, die Untere Denkmalschutzbehörde, das Architekturbüro Reith-Wehner-Storch sowie Bohn Denkmalsanierung maßgeblich an der Planung und baulichen Umsetzung mit.
Bei der denkmalpflegerischen Sanierung trugen erfahrene Handwerksbetriebe wie Fensterbauer Matzunsky, Dachdeckermeister Kübler, das Atelier für Restaurierungen sowie Elektro Meyer mit fachlicher Präzision und handwerklicher Qualität entscheidend zum Gelingen des Projekts bei. Besonders hervorzuheben ist, dass fast ausschließlich regionale Firmen beteiligt waren, was eine enge Abstimmung und kurze Wege im Projektverlauf ermöglichte. Ergänzt wurde diese fachliche Zusammenarbeit durch das kontinuierliche persönliche Engagement der gesamten Familie, die das Vorhaben mit großer Sorgfalt und Verantwortung geprägt hat.
Der Hessische Denkmalschutzpreis würdigt jährlich beispielhafte Maßnahmen, die durch handwerkliche Qualität, den respektvollen Umgang mit historischer Bausubstanz und nachhaltige Konzepte überzeugen. Die Preisverleihung findet am 3. September 2025 in der Rotunde des Biebricher Schlosses in Wiesbaden statt.
