„Wir haben den Fokus in der Pause darauf gesetzt, erstmal die Köpfe frei zu bekommen. Wir haben zwar einen überragenden Zusammenhalt, aber wenn man fast nur verliert, macht das natürlich trotzdem was mit den Spielern, das ist vollkommen normal“, warf Friedrich einen Blick zurück. Dennoch sei die SGA bei weitem nicht so schlecht gewesen, wie es die Tabelle nach dem letzten Spieltag vielleicht ausgesagt habe: „Uns ist ja direkt zu Beginn die komplette Offensive weggebrochen, Nils Fischer, Luca Eckhardt und Pascal Schmitt waren allesamt länger verletzt. Dazu haben wir auch defensiv Lehrgeld bezahlt, zumindest am Anfang.“ Doch das sei mittlerweile Vergangenheit: Die Verletzten kehren langsam aber sicher zurück und das Team ist weitgehend zusammen geblieben. „Das zeigt auch nochmal unsere Geschlossenheit. Viele Teams fallen nach so einem Abstieg einfach auseinander“, betonte der SGA-Trainer. Zwar schmerzen die Abgänge von Abwehrspieler Axel Richardt und Torgarant Simon Hennighausen, dennoch sieht sich Aulatal für die anstehende Spielzeit gut aufgestellt: Mit Jaron Effner und Henri Vollbrecht stehen bereits zwei Neuzugänge fest, zudem rücken Nils Kehl und Mika Sauer auf. „Ansonsten halten wir noch die Augen offen, die Frage ist aber immer, was noch realisierbar ist.“ Ein dritter Torhüter soll in jedem Fall noch kommen, hier gestalte sich die Suche aber standesgemäß schwierig.
Zum Trainingsstart jetzt legt Friedrich den Fokus vor allem erstmal auf den athletischen Bereich, auch wenn sich die Spieler bereits im Individualtraining befinden: „Sie haben alle ihre Laufpläne bekommen und ziehen das seit etwa einer Woche durch. Das geht auch in dieser Woche noch weiter, parallel zu den zwei anstehenden Einheiten“, klärte Friedrich auf: „Ansonsten wollen wir natürlich unsere jungen Spieler weiterentwickeln, die Neuzugänge integrieren und allgemein eine gute Vorbereitung absolvieren.“ Platzierungstechnisch soll darüber hinaus so schnell wie möglich der Klassenerhalt fix gemacht werden, mit dem Abstieg will die SGA nichts zu tun haben: „Das ist das Minimalziel“, betonte Friedrich abschließend: „Wir sind nicht so vermessen zu sagen, dass die Saison ein Selbstläufer wird, nur weil wir von oben kommen. Trotzdem wissen wir, was wir können und müssen uns auch nicht kleiner machen, als wir sind.“
Die Testspiele in der Übersicht:
Sa., 5. Juli, 16 Uhr: SG Neuental/Jesberg (in Oberaula)
Mi., 9. Juli, 19 Uhr: SG Neukirchen/Röllshausen (in Oberaula)
Mo., 14. Juli, 19 Uhr: FC Homberg (in Oberaula)
Mi., 23. Juli, 19 Uhr: SG Ohetal/Frielendorf (in OberaulaI)
So., 27. Juli, 15 Uhr: 1. FC Schwalmstadt (in Oberaula)
