Fußball 26.06.2025

Gruppenliga – Freiensteinau vor schwieriger Saison

Freiensteinau (jah) – Die SG Freiensteinau ist am Dienstagabend in die Vorbereitung auf die kommende Saison gestartet. Trainer Alexander Balz geht in sein zweites Jahr beim Fußball-Gruppenligisten, erwartet mit seinem Team jedoch eine schwierige Spielzeit.

Vor dem Auftakt am Dienstabend stand bei der SG Freiensteinau ein größerer, personeller Umbruch an. Einige ältere Spieler haben den Verein verlassen oder treten zumindest kürzer, der Kader für die anstehende Spielzeit ist insgesamt wesentlich jünger – und kleiner. Externe Neuzugänge sind Yannik Kress vom SV Flieden und Marius Sinner aus Erlensee, dazu will Trainer Alexander Balz noch zwei Juniorenspieler hochziehen. „Der Kader ist trotzdem relativ klein“, konstatierte Balz und erwartet ein schweres Jahr für die SGF: „Dazu kommt beispielsweise auch noch ein Fall wie Franz Voland, der wahrscheinlich auch kein Spiel mehr für uns machen wird.“ Der pfeilschnelle Abwehrspieler laboriert an einer langwierigen Knieverletzung.

Neuzugang Kress ist immerhin in der Offensive zuhause und dort flexibel einsetzbar, dennoch fehle es seiner Mannschaft an Durchschlagskraft, wie Balz betonte: „Das war in der letzten Saison schon so und wird sich vermutlich auch nicht ändern. Wir müssen verschiedene Leute vorne einsetzen und damit zurechtkommen.“ Genau darauf soll nun auch der Fokus in der Vorbereitung liegen, natürlich neben dem athletischen Bereich und dem Abstellen von einigen Schwachstellen, die Balz nach der Analyse der vergangenen Saison ausgemacht hat. „Dazu gehört beispielsweise, dass irrsinnig vielen Gegentoren Standardsituationen vorausgingen. Nicht mal unbedingt direkt, aber in der Entstehung der Situation.“ Daran wolle er gemeinsam mit seinem Team arbeiten. Und trotz der komplizierten Ausgangssituation ist der Freiensteinauer Trainer motivierter denn je: „Das hat auf jeden Fall seinen Reiz und ist eine große Herausforderung, die es zu bewältigen gilt. Die Jungs wissen das aber auch, dass sie hart arbeiten müssen, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen“, so Balz abschließend.