„Ich kann bestätigen, dass der SV Neuhof für die kommende Gruppenligasaison meldet“, erklärt Bär: „Alles andere wäre auch dem Verein gegenüber falsch und ein Stück weit peinlich, wenn man überlegt, dass der Hessenpokalteilnehmer keine Mannschaft mehr stellen würde.“ Der ehemalige Trainer selbst bleibt dem Verein darüber hinaus als Abteilungsleiter erhalten, zumindest vorerst. „Ich bin nach wie vor ausgebrannt, werde das Amt aber kommissarisch zusammen mit Michael Böhm bis zu den nächsten Wahlen bekleiden. Was danach passiert, ist offen.“ Einen Nachfolger für Bär an der Seitenlinie habe der Verein auch schon in der Hinterhand, offiziell sei aber noch nichts: „Vielleicht können wir das in den nächsten Tagen verkünden.“ Seine eigene Zukunft lässt der ehemalige Übungsleiter derweil offen: „Aktuell weiß ich noch nicht, ob ich wieder als Trainer arbeiten werde. Mein Körper hat mir klare Signale gesendet, die Kraft war einfach nicht mehr da, vor allem durch die Doppelfunktion. Jetzt muss ich nicht mehr bei jedem Training und bei jedem Spiel dabei sein, das ist schon mal eine Erleichterung. Die Entscheidungen auf dem Platz treffen jetzt andere.“
Das Projekt SV Neuhof besteht also in jedem Fall weiter und dem Vernehmen nach bleiben auch einige Spieler an Bord: „Ein Großteil will bleiben und diesen Betriebsunfall Abstieg korrigieren“, sagt Bär. Am 1. Juli bittet der SVN zum Trainingsauftakt, es bleibt in jedem Fall spannend am Fuße des Monte Kali. Sicher ist aber: Auf der Glückauf-Kampfbahn wird weiterhin Fußball gespielt.
