Für kleine und große Skating-Begeistere gab es am Freitagnachmittag kein Halten: Mit spürbarer Begeisterung rollten BMX-Räder, Roller, Rollstühle und natürlich Skateboards über die abwechslungsreich gestaltete Fläche. Es wurden einige Tricks präsentiert und wer hinfiel, war ebenso schnell wieder auf den Beinen. Das neu erschaffene Areal sei wie eine Überschwemmungslandschaft gestaltet worden, erläuterte Stadtbaurat Daniel Schreiner. Den Entwurf dafür hätten die zwei Büros Endboss und Grünplan gemeinsam gestaltet. Durch die Corona-Pandemie seien die Planungen deutlich verzögert worden, führte der Stadtbaurat weiter aus. Das Ergebnis könne sich sehen lassen: „Der Skatepark sucht in Osthessen seinesgleichen.“ Einen Kritikpunkt habe es kurz vor dem Start allerdings gegeben, merkte Schreiner an. Während der finalen Arbeiten rund vier Wochen vor der Eröffnung seien jeden Abend Personen über die Zäune aufs Gelände gelangt und hätten damit den Start etwas verzögert.
Sebastian Sanft, der für die Skatehalle in Fulda zuständig ist, erinnerte sich an das Jahr 1995 zurück, als er selbst sein erstes Skateboard geschenkt bekommen habe. Er bedankte sich ebenfalls bei den Beteiligten für die kreative Planung und lobte das Ergebnis des Skateparks als einen Ort, den er sich als Jugendlicher definitiv gewünscht hätte: „Ich blicke positiv in die Zukunft. Lennie Burmeister moderierte im Anschluss ein paar Profis an, welche auf dem Skateareal ihre Tricks zeigten. Unter anderem waren Andre Gerrlich aus Braunschweig sowie Justin Sommer, Kai Hillebrand und Patrick Rogalski aus Berlin dabei. Sommer war bei den vergangenen Olympischen Spielen angetreten.
Wer wollte, konnte sich danach wieder auf die Strecke begeben. Für ausreichend Getränke sowie Essen war gesorgt. Jung und Alt erlebten gemeinsam einen wunderschönen Nachmittag.
