Im Hinspiel konnte Gläserzell die Überlegenheit nicht in Tore ummünzen und kassierte nach dem Führungstreffer mit der zweiten richtigen Torchance von Nieder-Ramstadt den Gegentreffer. „Wir müssen mehr aus unseren Torchancen machen. Wir hatten deutlich mehr vom Spiel“, appelliert SVG-Trainer Marcel Roßdeutscher. Nieder-Ramstadt spielte sehr körperbetont und versuchte, mit einer harten Zweikampfführung ins Spiel zu kommen. „Nieder-Ramstadt hat aus zwei Chancen ein Tor gemacht. Sie sind der typische Gegner, der darauf bedacht ist, mit Tempo in die Konter zu gehen“, so Roßdeutscher.
Ein ähnliches Spiel erwartet er auch am Samstag, auch wenn die Gastgeberinnen vor den eigenen Fans womöglich aktiver aufspielen könnten. Personell kann Gläserzell derweil aus dem Vollen schöpfen. „Wir haben einen Kader mit Topbesetzung“, freut sich Roßdeutscher. So fahren die Osthessinnen mit bis zu 18 Spielerinnen nach Mühltal, südöstlich von Darmstadt. Die Stimmung ist jedenfalls super und die Spielerinnen sind heiß darauf, das Rückspiel der Aufstiegsrunde für sich zu entscheiden. „Jeder will dabei sein und hat Bock auf Spielzeit. Ich habe die Qual der Wahl, wer die erste Elf ist und welche Spielerinnen wir ergänzen können“, so Roßdeutscher. „Es ist positiv, wenn man sich gegenseitig hochpusht“. Und: Ein Aufstieg im letzten Spiel unter dem Namen SV Gläserzell, das wäre doch auch eine schöne Geschichte…
