Profi-Fotograf Salih Usta bewertete das Finalshooting äußerst positiv: „Alle drei waren super nett, es hat viel Spaß gemacht.“ Die Kandidatinnen seien vom Typ her sehr unterschiedlich gewesen und hätten die Anweisungen zu den verschiedenen Posen gut umgesetzt. Auch die Outfit-Auswahl sei durchweg passend gewesen, befand der Profi-Fotograf. Am Ende sei es nicht leicht gewesen, die passenden Bilder für das Finalvoting auszuwählen: „Wir haben einige gute Fotos gemacht.“
Mit einem rosafarbenen Kleid und Sandalen durfte Nina Oestreich als erste vor den weißen Hintergrund treten. „Es hat viel Spaß gemacht“, erzählte die 23-Jährige Friseurin und Stylistin, die in ihrer Freizeit auch gerne an Autos schraubt. Sie lobte die tolle Atmosphäre im Studio, auch unter den Teilnehmerinnen: „Da war kein Konkurrenzkampf.“ Die Fliedenerin hoffe natürlich dennoch darauf, die neue Miss Osthessen zu werden: „Das würde mich freuen.“ Bei ihrem ersten Outfit habe sie sich recht spontan entschieden, so Oesterreich. Anders sei es bei der Ausgeh-Kleidung gewesen: „Den Jumpsuit habe ich gesehen und dachte: ‚Das ist es‘.“ Zu dem figurbetonten Jumpsuit habe sie noch passende schwarze Schuhe mit Absatz ausgewählt.
Emilia Esser aus Kirchheim durfte als nächstes ihr Können vor der Linse beweisen. „Es war sehr spannend, ich habe das vorher noch nie gemacht“, berichtete die 17-Jährige. Beim Shooting war von Nervosität dagegen kaum etwas zu spüren. Ganz gelassen lies sich die Schülerin, die in ihrer Freizeit Fußball spielt, in verschiedenen Posen ablichten. Beim ersten Outfit hatte sich Esser für einen lockeren Sommer-Look, bestehend aus einem schwarzen Top, einem weißen Rock und Sneakern entschieden. Etwas extravaganter sah das zweite Outfit aus, bei dem sich die 17-Jährige in einem schwarzen, bauchfreien Oberteil sowie einem schwarzen Rock mit Beinschlitz zeigte. „Ich wollte etwas Hübscheres, wo ich mich drin wohlfühle“, merkte Esser an. Für sie sei das Shooting ein wahrgewordener Jugendtraum: „Ich möchte später in die Medien gehen.“
Als dritte trat Larissa Biehl vor die Kamera, die mit ihrem Wohnort in Cornberg-Rockensüß eindeutig die längste Anfahrt unter den drei Kandidatinnen gehabt hatte. „Ich wusste nicht, was auf mich zukommt. Es war richtig schön“, erzählte die 27-Jährige im Nachgang zum Shooting. Sie lobte ebenfalls die Solidarität bei den Finalistinnen: „Wir haben uns untereinander geholfen.“ Als erstes Outfit zeigte Biehl sich in einem blauen Oberteil mit einem schwarzen Rock und weißen Sneakern. Die gelernte Krankenschwester, welche sich aktuell in der Weiterbildung zur Intensiv- und Anästhesiepflege-Fachkraft befindet, hatte ebenfalls noch am Montag vor dem Spiegel gestanden, um den passenden Style für das Shooting zu finden und nicht „zu overdressed“ zu erscheinen. Die Entscheidung beim zweiten Outfit fiel daher auf eine eher unaufgeregte Kombination eines grauen Oberteils zusammen mit Pantalons: „Ich fühle mich in Hosen sehr wohl.“
