Für Höhl waren es, mit gerade einmal zehn Jahren, die ersten Deutschen Meisterschaften – was ihre Leistungen nur umso beeindruckender machte: Nicht nur krönte sie sich in sieben von acht Wettbewerben zur Deutschen Meisterin, sie konnte darüber hinaus erneut die Normzeit für den Bundeskader bestätigen und gehört damit im kommenden Jahr zum zweiten Jugend-Bundeskader – als erste und jüngste Schwimmerin der Wasserfreunde Fulda.
Unter der Leitung der Trainer Frank Bartheidel und Meike Fleissner überzeugte aber nicht nur Finja-Sophie Höhl. Auch Leonie Knedel war zum ersten Mal bei den Deutschen Meisterschaften dabei und stellte über 50 Meter Freistil eine neue, persönliche Bestzeit auf. Richard Both ging in insgesamt sechs Wettbewerben an den Start, es war seine dritte Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften. Er konnte seine Leistungen aus den Vorjahren nochmals steigern und schwamm insgesamt fünf Bestzeiten.
Für das Team Hessen ging Tristan-Joel Michaels an den Start. Neben drei Bronzemedaillen in der Jugendwertung qualifizierte er sich außerdem vier Mal für das Jugendfinale.
