Lokales FD 17.06.2025

Bürgermeisterwahl in Eichenzell – Rothmund tritt für die CDU an

Lütter (as) – Johannes Rothmund strebt eine zweite Amtszeit als Eichenzells Bürgermeister an. Bei der Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbands Eichenzell wurde er mehrheitlich zum Kandidaten für die Wahl am 7. Dezember 2025 nominiert. Er erhielt 32 Ja- und eine Nein-Stimme.

Von links: Julian Rudolf, Stellvertretender Vorsitzender des CDU Gemeindeverbands Eichenzell, Simon Jestädt, Mitglied des CDU Gemeindeverband Eichenzell, Johannes Rothmund, Bürgermeisterkandidat und derzeitiger Amtsinhaber, Frederik Schmitt, Erster Beigeordneter des Landkreises Fulda. Foto: Andreas Schellenberg

Die CDU-Mitglieder hatten sich in Joe’s Cafe in Lütter für die Abstimmung versammelt. Dort wurde Rothmund als amtierender Bürgermeister das Vertrauen für eine zweite Amtszeit ausgesprochen. „Ich verstehe mich als Bürgermeister für alle“, betonte der CDU-Kandidat am Abend. Er wolle den vernünftigen und menschlichen Umgang im Amt in einer zweiten Amtszeit fortführen.  Rothmund bedankte sich bei den Menschen für das Vertrauen in ihn. Das Amt des Bürgermeisters sei für ihn mehr Berufung als Beruf: „Es macht mir große Freude.“ Der amtierende Rathauschef blickte auf seinen Start in Eichenzell vor fünf Jahren zurück – mitten in den Beginn der Corona-Pandemie. „Wir haben als erste Kommune im Landkreis Testzentren aufgebaut“, stellte er fest. Stichpunktartig ging Rothmund auf verschiedene Projekte der vergangenen Jahre ein, darunter die Spatenstiche am Gugge-Areal und der Kläranlage in Löschenrod oder die Schaffung von Wohnraum in den Ortsteilen. Auch die Rückkehr der Fastnacht sei für den CDU-Kandidaten ein tolles Erlebnis gewesen. Er verwies auf verschiedene Investitionen, etwa die Sicherheit der Bevölkerung: „Feuerwehr ist eine Pflichtaufgabe.“ Als weitere positive Entwicklungen nannte er den Start des Backhauses Pappert in Rönshausen und die Investitionen in die Fahrradwege-Infrastruktur.

Für die Zukunft gebe es noch einige Aufgaben in der Gemeinde zu erledigen, so Rothmund: „Wir müssen Mobilität neu denken.“ Die Sportanlagen in der Gemeinde müssten zukunftsfähig gemacht und auch der Starkregen- sowie Hochwasserschutz erweitert werden. Ein weiteres Aufgabenfeld seien Kindergärten: „Wir müssen für die Kinderbetreuung zusätzliche Kapazitäten schaffen.“ Der CDU-Kandidat sprach sich ebenfalls dafür aus, das Ehrenamt weiter zu stärken und zu erhalten: „Ansonsten funktioniert unsere Gesellschaft nicht.“

Simon Jestädt, Mitglied des CDU-Gemeindeverband Eichenzell, erläuterte während der Sitzung, wieso der Vorstand des CDU-Gemeindeverbands sich für den amtierenden Rathauschef ausgesprochen habe: „Er ist nicht nur fachlich kompetent, sondern auch menschlich präsent.“ Der Bürgermeister bringe die Dinge voran und sei „nicht auf Krawall gebürstet“, wie sein sachlicher Umgang mit Kritik beweise. Jestädt nahm dabei Bezug auf die „Schwarzbau“-Debatte in Eichenzell, bei der andere Fraktionen gegen die Gemeinde geklagt hatten. Als Gast war auch der Erste Kreisbeigeordnete Frederik Schmitt zur Mitgliederversammlung gekommen. Er machte in seinem Grußwort deutlich, dass die Kommunalpolitik den größten Einfluss auf den Alltag der Bevölkerung nehme. Entsprechend bedankte er sich bei allen Anwesenden für ihr ehrenamtliches Engagement in der Politik: „Die CDU ist eine wahre Volkspartei.“

Rothmund strebt zweite Amtszeit an. Fotos: Andreas Schellenberg