Fußball 25.06.2025

B-Liga Lauterbach – Trainer kann erstmal nur am Handy mitjubeln

Schlitz (jk) – Die SG Schlitzerland feierte eine Fußballsaison, die wohl keiner der Verantwortlichen mehr vergessen wird: Die erste als auch die zweite Mannschaft konnten am Saisonende die Meisterschaft bejubeln. Bei der Reserve von Coach Dominik Fischer in der B-Liga Lauterbach blieb es bis zum Ende spannend.

Foto: Verein.

Bei der SG Schlitzerland kannten die Feierlichkeiten keine Grenzen. Am letzten Spieltag bejubelte das Reserve-Team mit einem 6:0-Sieg bei der SG Lauter III die Meisterschaft. Fischer selbst war da im Urlaub, wurde aber nach Abpfiff per Videoanruf dazu geschalten. „Ich hatte nicht den Hauch eines Zweifels, dass die Jungs das ohne mich nicht schaffen würden“, betont der Coach. Die Stimmung nach dem Abpfiff war ausgelassen, gerade bei den Vereinsverantwortlichen. Nur eine Woche vorher war die erste Mannschaft in die Kreisoberliga aufgestiegen. „Wir haben die Früchte der Saison geerntet“, beschreibt Fischer. Wie spannend der Aufstiegskampf in der B-Liga war, verdeutlich ein Blick auf den Spielplan. Vor der alles entscheidenden Partie hatte Schlitzerland II vier Wochen spielfrei, musste sich die Zeit mit Training vertreiben und verfolgen, was der direkte Konkurrent Lautertal macht. „Wir mussten auf einen Ausrutscher hoffen oder dank des gewonnenen Direktvergleichs einen Punkt am letzten Spieltag holen“, erklärt Fischer.

„Wir hatten eine überragende Mannschaft“, hebt der Coach hervor und legt die Gründe da, die mit dazu geführt haben, dass es eine so gute Saison wurde: „Wir haben einen breiten Kader von 18 Spielern in der ersten Mannschaft. Davon können nur 14 spielen, der Rest empfiehlt sich in der zweiten Mannschaft“, so der Coach. An manchen Spieltagen konnte Fischer aus 19 Spielern wählen und selbst auch nicht alle einsetzen. „Das macht es nicht einfach. Es macht aber Spaß, wenn die Jungs ins Training kommen und wir erfolgreich sind“, sagt er.  Doch auch eine überragende Defensivleistung brachte Schlitzerland II die Meisterschaft. In 18 Spielen musste der Torhüter nur 16 Mal hinter sich greifen. Im Kalenderjahr 2025 sogar nur zwei Mal. „Und das waren zwei Standards. Aus dem Spiel haben wir keins kassiert“, erinnert sich Fischer, der einige Feiern hinter sich hat. „Wir haben bei der Meisterschaft der Ersten eine richtige Sause gefeiert. Bei der Zweiten haben wir im Sportlerheim Party gemacht“, erläutert der Coach, der auch über das Pfingstwochenende mit seinem Team gefeiert hat.