Fußball 22.06.2025

B-Liga/Fulda Rhön – Jubel und Trauer bei der SG Ehrenberg

Ehrenberg (jk) – Bei den Fußballern der SG Ehrenberg gingen in diesem Jahr Jubel und traurige Gesichter Hand in Hand: Während sich die erste Mannschaft aus der Gruppenliga verabschieden musste, feierte das Reserve-Team die Meisterschaft in der B-Liga Fulda/Rhön. Mit einem breiten Kader und nach einer Rückrunde ohne Niederlage peilt das Team von Trainer Klaus Jestädt in der kommenden Saison den Klassenerhalt in der A-Liga an.

Foto: Verein.

Am vorletzten Spieltag der B-Liga stand es schließlich fest: Die Ehrenberger Reserve erledigte beim Auswärtsspiel bei Poppenhausen II ihre Hausaufgaben und gewann 4:2. Zeitgleich musste sich Verfolger Pilgerzell II mit 2:4 geschlagen geben und verspielte somit die Chance auf die Meisterschaft. „Es kam etwas überraschend und verspätet. Die Feier war recht spontan, aber trotzdem sehr gut“, erinnert sich Jestädt. Nach dem Abpfiff war der Jubel groß und so wurde gleich dreimal kräftig gefeiert. Die erste Fete fand direkt in Poppenhausen statt, dem Wohnort von Jestädt. Das zweite Mal wurden die Korken beim letzten Saisonspiel knallen gelassen und Teil drei ist eine Mannschaftsfahrt. „Es steht noch eine Fahrt nach Willingen an. Da geht es nochmal rund“, erzählt Jestädt. Etwas getrübt wurde die Freude, da die erste Mannschaft denkbar knapp den Klassenerhalt in der Gruppenliga verpasste und im kommenden Jahr in der Kreisoberliga spielen muss.

In der Rückrunde dominierte Ehrenberg II die B-Liga. Zehn Siege, zwei Remis und ein Torverhältnis von 45:14 sprechen für sich – im Vergleich: In der Hinrunde holte das Team von Jestädt sechs Punkte weniger. Das Ziel sei allerdings nicht der Aufstieg gewesen. „Wir wollten um die oberen Tabellenplätze mitspielen“, erklärt der Coach. Doch zum Ende hin kam die Meisterschaft in greifbare Nähe, auch weil Ehrenberg die direkten Konkurrenten allesamt besiegen konnte. „Wir sind verdient Meister geworden“, sagt Jestädt und ein entscheidender Faktor sei der große Kader gewesen. „Wir hatten in der Rückrunde fünf Langzeitverletzte. Wir haben es aber als Team gut aufgefangen und konnten immer einander helfen“, lobt der Coach. Das Ziel für die kommende Saison in der A-Liga sei ebenfalls schon definiert worden: „Wir wollen nicht absteigen. Wir wissen, dass wir eher in der zweiten Tabellenhälfte landen. So zwischen Rang zehn und zwölf wäre top“.