Der Start in Niedergude verlief ähnlich wie bereits im Hinspiel. Nach gerade einmal drei Spielminuten geriet der ESV durch einen Freistoß von Tim von Kintzel in Rückstand. „Wir sind denkbar schlecht gestartet, wie am Mittwooch“, erinnerte sich Kreuzberg. Doch Hönebach II ließ nicht locker und ging durch die Treffer von Adrian Bohle (23.) und Thilo Möller (34.) mit einer 2:1-Führung in die Kabine. „Der erste Durchgang war sehr ausgeglichen“, so Kreuzberg, dessen Worte in der Halbzeit fruchteten: ach einer guten Stunde netzte Marcel Mohr im zweiten Durchgang zum 3:1, ehe Stefan Brandenstein seinen Viererpack schnürte und der ESV am Ende souverän vom Platz ging. Auch das Zwischenzeitliche 2:4 durch David Hillwig für die Hausherren ließ es nicht mehr spannend werden.
„Das Ergebnis war im Endeffekt in der Höhe verdient. Wir haben unsere Chancen genutzt und bei Gudegrund haben viele wichtige Spieler gefehlt“, erklärte Kreuzberg. Ein wichtiger Faktor war die Stimmung der ESV-Anhänger. „Die Unterstützung war absolut Top. Die erste Mannschaft kam von ihrer Mannschaftsfahrt zurück und hat uns mit Fangesängen und Trommeln gepusht“, freute sich der Coach. Nach Abpfiff war der Jubel groß und die Bierduschen ließen nicht lange auf sich warten. „Die Stimmung war unglaublich“, so Kreuzberg. Die Mannschaft habe für Sonntagnacht das Vereinshaus gebucht und die Feierlichkeiten nahmen nach dem Schlusspfiff erst so richtig Fahrt auf. „Wir werden bis Frühs und sind erstmal froh, dass die Saison vorbei ist“, schmunzelte der Coach. Das Hinspiel am Mittwochabend ging ebenfalls mit 3:2 an den ESV.
Tore: 1:0 Tim von Kintzel (3.), 1:1 Adrian Bohle (23.), 1:2 Thilo Möller (34.), 1:3 Marcel Mohr (61.), 1:4 Stefan Brandenstein (67.), 2:4 David Hillwig (71.), 2:5 Stefan Brandenstein (80.), 2:6 Stefan Brandenstein (87.), 2:7 Stefan Brandenstein (89.)
Zuschauer: 250
