Eigentlich hätte in Neuengronau das 725-jährige Jubiläum groß gefeiert werden sollen, doch da kam Corona dazwischen, so wurde nun 730 Jahre nach der ersten Erwähnung von damals „Nuwengronouwe“ groß aufgefahren. Für die Gäste gab es jede Menge zu entdecken. Im Rahmen von Führungen konnte die noch immer funktionstüchtige Hutzelmühle besichtigt werden, ein Schmied gab Einblicke in sein Handwerk, eine historische Dreschmaschine war zu sehen und auch andere alte Geräte wurden nochmal zum Laufen gebracht. Bei einer Oldtimer-Ausstellung wurden verschiedene Fahrzeuge gezeigt. Die Besucher konnten mit Vogelzüchtern, Imkern und Kunsthandwerkern ins Gespräch kommen und natürlich gab es auch diverse Produkte, wie Schmuck, Bilder und verschiedene Deko-Artikel zu erwerben. Kinder konnten unter anderem an einer Dorfrallye entlang der Festmeile teilnehmen und sich auf einer Hüpfburg austoben. Für das leibliche Wohl war natürlich auch bestens gesorgt. Bratwurst, Burger mit Wild-Pulled-Pork, Schwartenmagen, Fleisch vom Dexterrind oder vegetarischem Bratling, Spanferkel, geräuchte Forellen, Kartoffelpfannkuchen, Pilzpfanne, Flammkuchen, Schmalzbrotz, Brezeln mit Obatzter, Waffeln, Eis, Kaffee und Kuchen, hausgemachte Limonaden, Bier vom Fass und andere kühle Getränke – das Angebot war so breit gefächert, dass wohl für jeden Geschmack etwas dabei war. Es wurde auch frisches Brot im Holzofen gebacken, das mit nach Hause genommen werden konnte.
