Zum 87. Mal richtete der RSC ‘77 Bimbach die Rhön-Rundfahrt aus, den Rhön-Radmarathon gab es zum 35. Mal – nicht verschont von einigen Regenschauern. „Wir hatten zwar ein paar Abbrecher und einige, die nicht gestartet sind – die meisten sind aber durchgefahren“, berichtete Frank Scheiber aus dem RSC-Vorstand, der mit seinem Team einen 16-Stunden-Tag hinter sich hatte. Frühmorgens waren die ersten Starter auf der Strecke, dabei war es noch trocken. Gestartet wurde jedoch in verschiedenen Fenstern, teilweise trudelten die letzten Fahrer erst nach 20 Uhr ein. „Trotz des Wetters konnten wir dennoch im Großen und Ganzen zufrieden sein“, so Scheiber. Die Erklärung für den Rückgang an Teilnehmern war damit wohl gegeben, wenngleich zum Vorjahr gerade am Samstag einige Fahrer fehlten. Am Sonntag musste lediglich die lange Gravel- und Mountainbike-Strecke dicht gemacht werden, die aufgrund der Witterung „unfahrbar“ war.
Auch organisatorisch konnte sich der RSC freuen, die Rückmeldungen waren positiv, Zwischenfälle gab es keine: „Die Helfer waren da, es lief alles reibungslos. Den Leuten ist es wichtig, dass die Verpflegung und so weiter passen. Das hat alles gut funktioniert“, so Scheiber, der von insgesamt 150 Helfern aus dem Verein an beiden Tagen sprach. Plus vielen, die gar nicht auf der offiziellen Liste stehen: „Landwirte, Feuerwehr, wir haben ja aus dem Dorf alle dabei“, freute er sich. Abends klang das Wochenende mit einer Party im Festzelt am Bimbacher Sportplatz aus. Gemütliches Beisammensein, gegenseitiger Austausch – einmal mehr war das Pfingstwochenende des RSC gelungen.
