„Es war wirklich eine grandiose Veranstaltung“, berichtete Tom Eggerstedt, Vorsitzender von Tri-Force Fulda: „Es hat alles gepasst, das Wetter, die Teilnehmer und auch die Organisation war klasse.“ Lediglich zwei Teilnehmer klagten zwischenzeitlich hitzebedingt über Kreislaufprobleme, „das war aber auch schnell wieder in Ordnung“, erklärte Eggerstedt, der voller Stolz auf die Veranstaltung zurückblicken konnte. „Auch das Drumherum war super. Die Regionalliga war natürlich ein Highlight, das ist schon ein besonderes Niveau. Aber auch die Jugend hat in ihrem eigenen Wettbewerb mehr als überzeugt.“
Von TriForce Fulda stach vor allem Hanna Otterbein heraus, die im Supersprint an den Start ging – zum allerersten Mal überhaupt. In 44:45,51 Minuten blieb sie unter der 45-Minuten-Marke und überquerte als zweite Frau die Ziellinie. „Das war eine grandiose Leistung“, lobte auch Eggerstedt. Der Sieg bei den Frauen ging an Leni Oswald von den Wasserfreunden Fulda, die mit einer Zeit von 42:52,37 Minuten noch etwas schneller war. Im Sprint schaffte es Misael Mester (Seligenstadt) ganz nach oben auf das Treppchen, mit 59:24,86 Minuten blieb er sogar unter der magischen Ein-Stunden-Grenze. „Beeindruckend“, beschrieb es Eggerstedt treffend.
Nochmal in einer eigenen Liga präsentierten sich die Triathleten, die im Wettbewerb der Regionalliga antraten. Für die übrigen Teilnehmer galt Windschattenverbot, das wurde für die Regionalliga-Athleten aufgehoben. „Und das hat sich definitiv gelohnt, das ist einfach beeindruckend zu sehen, wie die Teilnehmer sich dann ihre Kräfte einteilen und mit dem Windschatten arbeiten. Da wurde beim Radfahren richtig taktiert“, klärte Eggerstedt auf. Julian Becker vom VfL Münster setzte sich hier die Krone auf – in überragenden 53:59,73 Minuten sprintete Becker ganz nach vorne, im wahrsten Sinne des Wortes: Beim letzten Wechsel vom Fahrrad in die Laufschuhe lag er noch auf Platz 26, ließ die Konkurrenz beim Laufen jedoch reihenweise stehen.
Für eine schöne Geschichte abseits der Strecke sorgte außerdem der spontane Besuch eines Junggesellenabschieds, der nicht nur für eine super Stimmung sorgte, sondern den angehenden Bräutigam kurzerhand selbst auf die Strecke schickte – nur eine weitere Anekdote der rundum gelungenen Veranstaltung, die sich auch Schlitz‘ Bürgermeister Heiko Siemon nicht entgehen ließ. „Auch er hat uns gesagt, dass das eine unglaubliche Veranstaltung war“, freute sich Eggerstedt: „Aber auch ansonsten haben wir durchweg positives Feedback bekommen.“ Nach der überaus gelungenen Premiere stellt sich so die Frage nach einer Fortsetzung im kommenden Jahr nicht: „Wir machen das auf jeden Fall wieder“, kündigt Eggerstedt an: „Wir haben uns als Ausrichter als geschlossene Einheit präsentiert und jetzt Blut geleckt.“
