Carlos Alcaraz hatte das erste Halbfinale am Freitag auf dem Centre Court gegen den an fünf gesetzten US-Amerikaner Taylor Fritz mit 6:4, 5:7, 6:3, 7:6 (8:6) gewonnen. Der Spanier war von Beginn an dominant, schwächelte dann aber und ließ Fritz herankommen. Verdient ging der zweite Satz an den an fünf gesetzten Spieler des Turniers. Alcaraz schlug in Satz drei wieder zurück und fand zu seiner Stärke, ehe es im vierten Satz bis in den Tiebreak ging. Hier war Fritz zunächst sogar obenauf, konnte den 2:2-Ausgleich aber nicht herbeiführen und so stand Alcaraz nach knapp drei Stunden im Finale.
Danach nahm es Novak Djokovic mit dem Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner auf und verlor klar mit 3:6, 3:6, 4:6. Der Italiener erreichte damit sein erstes Wimbledon-Finale, war nervenstark, konzentriert und besonders bei eigenem Aufschlag eine Macht. Djokovic hingegen machte in einem trotz alledem tollen Match viele einfache Fehler, war dazu noch am Oberschenkel etwas angeschlagen. Die ersten Matchbälle wehrte er bei eigenem Aufschlag noch ab, dann servierte Sinner aber aus.
