Zu viel Stress, unausgewogene Ernährung, Bewegungsmangel – unser heutiger Lebenswandel kann unseren Säure-Basen-Haushalt ordentlich aus dem Gleichgewicht bringen. Das geschieht nicht von heute auf morgen, sondern schleichend und über einen längeren Zeitraum. Umso gefährlicher, da wir es erst spüren, wenn die Beschwerden da sind. „Daher ist es so wichtig aufzuklären und vorzubeugen, damit es erst gar nicht so weit kommt“, sagt Lisa Kirsch, Sporttherapeutin und Fastenleiterin, die viele Jahre in einer Heilfastenklinik tätig war und die Folgen der Übersäuerung tagtäglich miterlebt hat.
Die unterschätzte Ursache vieler Zivilisationskrankheiten
Grundsätzlich ist Säure ein natürlicher Bestandteil unterschiedlicher Stoffwechselprozesse in unserem Körper. Allerdings muss die Balance stimmen. Zu viel Zucker, Koffein, Getreide, tierische Produkte und verarbeitete Lebensmittel mit künstlichen Zusätzen erhöhen die Säureproduktion. Der Körper versucht, der Übersäuerung entgegenzuwirken, indem er die Säuren ausscheidet oder neutralisiert. Doch das geht nur begrenzt. Das Bindegewebe fungiert dabei als Puffer und speichert die Säure. Die Folge: der Stoffwechsel verlangsamt sich und Entzündungen entstehen. „Eine chronische Übersäuerung kann den gesamten Körper schwächen und langfristig krank machen“, so Lisa Kirsch. „Die Patienten in der Klinik damals klagten über die verschiedensten Symptome. Häufige Infekte, Muskel- und Gelenkschmerzen, aber auch Rheuma und Arthritis ebenso wie chronische Erschöpfung, Wechseljahresbeschwerden, Hautprobleme oder Allergien. Da war alles dabei.“
Entsäuern durch Basenfasten
Die gute Nachricht: Man kann etwas dagegen tun. „Mit einer ausgewogenen basischen Ernährung, leichter Bewegung, Entspannungseinheiten sowie sanften Entgiftungsmaßnahmen kann man bereits nach wenigen Tagen eine Besserung feststellen“, sagt die 37-Jährige. Dabei wirkt sich ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt nicht nur auf den Körper und seine physiologischen Prozesse aus, sondern auch auf die Psyche. Das vegetative Nervensystem wird beeinflusst – Antriebslosigkeit, Reizbarkeit, Schlafprobleme können gelindert werden. Man fühlt sich wacher und vitaler, hat eine bessere Stimmung und Konzentration.
Basenfasten in der Hessenmühle
Inzwischen hat Lisa Kirsch sich als Fastenleiterin selbständig gemacht. „Ich möchte die Menschen für das Thema sensibilisieren und sie auf dem Weg zu mehr Wohlbefinden unterstützen. Ein- bis zweimal pro Jahr empfehle ich eine Basenfastenkur“, sagt sie. So bietet sie beispielsweise im Landgasthof Hessenmühle in Kleinlüder regelmäßig sieben- bis zehntägige Fastenkuren an. In ihrem Detox Sport Retreat hat sie ihre Erfahrung und ihr Wissen gebündelt und hilft den Teilnehmenden, ihren Körper besonders schonend und effektiv zu entsäuern. „Das Schöne daran ist: Ich kann den Interessenten schon im Vorfeld die Angst nehmen, dass sie hier nur Suppe trinken müssen und nichts zwischen die Zähne bekommen. Im Gegenteil: Wir fasten mit Genuss. Ein gutes Frühstücksbuffet, Mittagessen und Abendessen – das ist alles drin. Aber eben basisch.“
Mit seiner idyllischen Lage in der Natur bietet der Landgasthof Hessenmühle ideale Rahmenbedingungen für das Programm. Hier können die Teilnehmenden an der frischen Luft walken und wandern, Waldbaden oder Atemübungen machen. Daneben bietet die Saunawelt mit dem vielseitigen Wellness-Angebot ausreichend Entspannungsmöglichkeiten und Anwendungen zur Entgiftung. Dazu hat Lisa Kirsch ein abwechslungsreiches Bewegungs- und Entspannungsangebot entwickelt – angepasst an das Fastenprogramm. Die Kurse leitet sie alle selbst und ist immer als Ansprechpartnerin greifbar. Der nächste Kurs startet im August. Infos unter https://www.landgasthof-hessenmuehle.de/de/hotel/angebote/angebot-165327-detoxtage--basenfasten-mit-lisa-kirsch.html
