Schon morgens um 6 Uhr waren am Samstag die ersten Wanderer auf einer der drei Routen über 11,5, 15 und 19,3 Kilometern gestartet. Unterbrochen wurde die Wanderung auf zwei Rastplätzen, auf denen es neben Speis und Trank auch Wissenswertes zur Bundeswehr und zur Forstverwaltung zu erfahren gab. Auch ein Militärcamp mit historischen Fahrzeugen gab es zu bestaunen. Die alten Jeeps und Laster befinden sich im Besitz von Liebhabern aus dem Umkreis, die nach Angaben eines Teilnehmers während der Wandertage im dort aufgebauten Biwak auch übernachten. Stilecht sind dabei auch de Uniformen der Bundeswehr und der US-Armee.
Zumindest am Vormittag wurden die Aussichtspunkte dieses Jahr leider ihrem Namen nicht gerecht. Die Dalherdaer Kuppe und die Dreifeldskuppe waren in dichten Nebel gehüllt. Das tat der guten Laune aber keinen Abbruch. Die Schwestern Kathrin und Alexandra waren in einer Gruppe unterwegs: „Wir haben uns schon länger auf einen tollen Tag gefreut und sind hier mit einer supercoolen Gruppe unterwegs.“ Nach der Tour freuen sie sich schon auf Speisen und Getränke am Ziel Sportplatz Motten.
Der Organisator des Wandertags, hauptberuflich Schießsicherheitsfeldwebel am Truppenübungsplatz und wohnhaft in Motten, war über Resonanz erfreut. Auf Nachfrage meinte er, dass ein durchschnittlicher Soldat auch die lange Strecke im schnellen Lauf schaffen sollte: „Aber da trennt sich die Spreu vom Weizen.“
