Cornflakes, ein Gaskocher, Nutella, Taschenlampen und einiges mehr lagen auf dem Tisch vor Bianca Herrlich und Karsten Krug aus dem Bereich Bevölkerungsschutz, Krisenmanagement und Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Fulda. Gemeinsam klärten die beiden vorbeikommende Passanten über das richtige Vorgehen im Katastrophenfall auf. Ziel der Aktion sei es, Sensibilisierung zu schaffen und Menschen auf Fluten, Hitzewellen, Unwetter, Brände und andere Ernstfälle vorzubereiten. „Es geht uns hier primär um die persönliche Notfallvorsorge“, erklärt Herrlich: „Also was muss ich im Haus haben, dass ich im Notfall überleben kann.“
Im Falle eines Stromausfalles, eines Brandes, einer Flut oder ähnlichen Ausnahmesituation, sollen die Menschen handlungsfähig bleiben, so die Feuerwehrfrau: „Viele wissen beispielsweise nicht, dass das Autoradio noch funktioniert, wenn einmal der Strom ausfällt. Da kann man noch Informationen bekommen.“
Teil des Informationsangebotes war neben Flyern, Karten und Sirenenwarntönen auch eine Karte mit den 15 Anlaufstellen im Stadtgebiet Fulda. „Das sind in der Regel Feuerwehren“, fügte Herrlich an: „Dort können Menschen hingehen, wenn einmal der Strom ausgefallen ist. Die haben immer noch Funk und können mit der Leitstelle Kontakt aufnehmen.“ Selbst für die jungen Teilnehmer war etwas geboten: Bei einem kleinen Quiz konnten sie ihr gelerntes Wissen abfragen und mit Malbüchern spielend lernen, was im Notfall zu tun ist.
Weitere Informationen zum Katastrophenschutz und der richtigen Vorbereitung im Ernstfall finden Interessierte unter www.notfallvorsorge-fulda.de.
