Ähnlich wie das „Per Bacco“ war auch der „Wirt am Dom“ jahrelang ein wichtiger Baustein innenstädtischen Gastronomie-Struktur. Doch nach 34 Jahren musste der ehemalige Betreiber – Nicola Filipelli, der Cousin von Michele Filipelli – schweren Herzens die Tore der Kultgaststätte schließen. Sein Verwandter aus Fulda sprang glücklicherweise ein und rettete das Lokal vor dem Aus.
In der neuen Stadt seien die neuen Betreiber auch sehr gut aufgenommen worden, berichtet Ernesto Filipelli, Micheles Sohn, zufrieden: „Die Einheimischen und auch die Stammgäste sind alle sehr freundlich, zuvorkommend und herzlich.“ Der Standort direkt gegenüber des Doms sei ebenfalls sehr vorteilhaft und bringe viel Laufkundschaft in den Laden. „Wir haben auch das gesamte Team aus dem ‚Per Bacco‘ übernehmen können“, betont er: „Dennoch müssen wir uns noch an das neue System hier gewöhnen und haben deshalb auch zum 1. Juli ein ‚Soft Opening‘ gemacht.“ Ebenfalls neu ist für das Team auch die leicht andere Küche. Die Speisekarte hat der neue Betreiber nämlich von seinem Vorgänger behalten. „Ich sage mal, der Stempel des ‚Wirts am Dom‘ wird übernommen“, erklärt Filipelli.
Wie es mit dem ehemaligen „Per Bacco“-Standort weitergeht, ist auch bereits seit Längerem geklärt: Dort übernimmt das Team von „La Cantina“.
Neuer Schwung für Friedrichstraße: Restaurant La Cantina eröffnet
