Am Samstag, 14. Juni, war einer Motorradstreife der Polizeistation Fulda an der Kreuzung Heinrichstraße/ Bahnhofstraße gegen 16 Uhr eine auf dem Sitz seines Motorrads stehende und freihändig fahrende männliche Person aufgefallen. Der Unbekannte war zu diesem Zeitpunkt in Fahrtrichtung Sturmiusstraße unterwegs. Der Polizeibeamte forderte den Fahrer mit Blaulicht und Martinshorn zum Anhalten auf. Statt sein Zweirad zu stoppen, beschleunigte der Motocrossfahrer und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit in den Schlossgarten. Im weiteren Verlauf fuhr er unter anderem über die zu der Zeit wegen einer Veranstaltung für den Verkehr gesperrten Pauluspromenade, den Fußweg Michaelsberg, die Weimarer Straße, die Langebrückenstraße bis schließlich die Verfolgung in der Parkanlage über dem Weimarer Tunnel abgebrochen werden musste.
Nun konnte dank eines Zeugenhinweises ein 19-jähriger Tatverdächtiger ermittelt werden. Der junge Fuldaer muss sich nun für die riskante, rücksichtslose und regelwidrige Fahrweise wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des verbotenen Kraftfahrzeugrennens, der Urkundenfälschung, des Kennzeichenmissbrauchs, des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie des Fahrens ohne Zulassung verantworten. Die Ermittlungen dauern an.
Verfolgungsjagd - Motocrossfahrer flüchtet durch Fuldaer Innenstadt
