„Mir ist besonders wichtig, dass die Einstellung, der Wille und die Moral bei jedem Spieler stimmen“, betonte Paliatka. Natürlich gehe es auch um die Grundlagen wie Fitness, Kraft und taktische Dinge, in erster Linie nahm der Trainer seine Spieler aber nach dem ersten Training in die Pflicht: „Die Saison wird lang, wir werden jeden brauchen. Deswegen soll es möglichst auch keine Urlauber in der Vorbereitung geben. Nur so kann man erfolgreich sein“, erläuterte der Trainer, dass der Wille der Spieler, für den SV Steinbach zu spielen, an erster Stelle stehe – übrigens auch im Hinblick auf die Neuzugänge: „Das war auch die erste Frage in den Gesprächen, ob die Spieler Bock darauf haben und regelmäßig zum Training da sind.“ In der abgelaufenen Spielzeit hatte Paliatka häufig nur elf oder zwölf Spieler im Training, „natürlich aber auch aufgrund von Verletzungen.“ So sei die Hoffnung und oberste Prämisse in der Vorbereitung, dass der SVS gesund in die neue Saison starten kann.
Personell hat sich im Mühlengrund in der Sommerpause einiges getan: Lukas Gemming kehrte von der Reserve der SG Barockstadt nach Steinbach zurück, darüber hinaus kamen Simon Hennighausen (Aulatal), Homan Halimi, Tristan Winges (beide SV Flieden), Lennard Skrabal und Niklas Barthel (Neuenstein) sowie Can Ay (Bronnzell). Max Stadler (SG Barockstadt), Marlon Weitz (Dittlofrod/Körnbach), Darian Jung (Bebra), Philipp Bagus (TürkGücü Friedberg) und Trainersohn Petr Paliatka jr. (Hünfeld) haben den SVS verlassen. „Es laufen aber noch einige Gespräche, auch wenn der Kader so schon relativ gut besetzt ist. Wir können eine sehr gute Runde spielen, wenn die Voraussetzungen stimmen“, so Paliatka abschließend.
Die Testspiele in der Übersicht:
So., 6. Juli, 11 Uhr: Neuhof (in Steinbach)
Sa., 12. Juli, 17 Uhr: SV Borsch (in Steinbach)
Fr., 18. Juli, 19 Uhr: Hünfelder SV (in Steinbach)
Sa., 26. Juli, 15 Uhr: Bronnzell (in Steinbach)
