Der Feuerwehr waren brennende Strohballen gemeldet worden. „Bei der Anfahrt haben wir bereits eine massive Rauchentwicklung festgestellt“, schilderte Christian Schlei, Gemeindebrandinspektor der Feuerwehr Bad Salzschlirf. Alle Strohballen, die aufgeschichtet waren, hätten bereits in Vollbrand gestanden. Die Flammen hatten sich auch bereits auf die umliegende Vegetation ausgebreitet. Die Feuerwehr baute eine Riegelstellung auf und konnte eine Ausbreitung auf das angrenzende Getreidefeld und den dahinter liegenden Wald verhindern. Da die Löschwasserversorgung sich außerhalb des Orts schwierig gestaltete, wurden die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Großenlüder und Schlitz nachalarmiert. Zudem unterstützten Landwirte und brachten mit ihren Güllefässern Wasser zur Einsatzstelle. Ein Landwirt kam auch mit einem Teleskoplader, um die brennenden Ballen auseinander zu ziehen, damit sie weiter abgelöscht werden konnten. Die Feuerwehren Bad Salzschlirf, Großenlüder und Schlitz waren mit insgesamt 40 Einsatzkräften vor Ort. Laut des Eigentümers verbrannten 170 Strohballen.
