„So etwas ist an Respektlosigkeit nur schwer zu überbieten“, schimpft Diegmüller und stellt klar: „Selbst wenn die Verschmutzungen wieder rückstandsfrei entfernt werden können, stellt die Tat in meinen Augen einen Angriff gegen die Einrichtung des Rettungsdienstes und damit auch gegen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar.“ Die Polizei sei bereits über den Vorfall informiert worden. Die Beamten hätten die Ermittlungen aufgenommen.
Der Kotvandale habe wahrscheinlich in der Nacht zu Samstag zwischen 1 Uhr und 7 Uhr zugeschlagen, berichtet Diegmüller und bittet um sachdienliche Hinweise: „Da die Rettungswache direkt an der Durchfahrtsstraße im Eiterfelder Ortsteil Leibolz liegt und der betroffene Gebäudeteil gut einsehbar ist, besteht die Möglichkeit, dass jemand von diesem feigen Angriff etwas mitbekommen hat.“ Hinweise können über die Rufnummer 06652-967058 mitgeteilt werden. „Auch der Verursacher selbst kann sich gerne melden, um den Grund für seinen Unmut mitzuteilen“, sagt der Rettungsdienstleiter, der das Tatmotiv als Wut auf das DRK oder die Einsatzkräfte identifiziert hat: „Die Spuren zeigen jedenfalls eine bewusste Handlung, die gezielt und wiederholt ausgeführt wurde.“ Bei dem Täter müsse es sich übrigens nicht zwingend um einen Hundebesitzer handeln, betont er weiter. Im Mülleimer einer nahegelegenen Bushaltestelle wurde ein ähnlicher Kotbeutel, den der Besitzer allerdings ordnungsgemäß entsorgt habe, stellt er fest. Der Verursacher könne sich dort auch einfach „bedient“ haben.
